NEWS Spielzeit 2016

 

 

NEWS: Ben J. Riepe //  UUUUU(topia) // 2. Juni -21. August 2016 / NRW Forum Düsseldorf

Die Gruppenausstellung Planet B zeigt „100 Ideen für eine neue Welt“. Mit dem Ausstellungsprojekt präsentiert das NRW-Forum Düsseldorf vom 2. Juni bis 21. August 2016 alternative Zukunftsentwürfe und eine Ausstellung als lebendigen Organismus.

Der Düsseldorfer Choreograf Ben J. Riepe entwickelt eine begehbare Rauminstallation, die während der gesamten Ausstellungsdauer mit verschiedenen Performances bespielt wird. Die Installation „UUUUU(topia)“ bringt einen künstlerisch bespielbaren Naturraum in den Ausstellungsraum. Riepe eröffnet dabei einen Kosmos aus Licht, Klang und Bewegung, der sich täglich verschiebt und immer neue utopische Welten eröffnet.

www.benjriepe.com

 

 

PREMIERE: Junior Company Bonn / They Might Be Giants // SPACE IS ONLY NOISE // 23.-26. Juni 2016 // Theater im Ballsaal, Bonn

Eine Straße, ein Platz, eine Kreuzung irgendwo. Hauptakteur von SPACE IS ONLY NOISE ist, wie in den vorangegangen Stücken der Bonner Junior Company, ein Raum. Doch geht es nach der Erforschung von artifiziellen und vorgestellten Räumen der ersten drei Produktionen diesmal darum, sich mit dem eigenen lebensweltlichen, städtischen Raum und seinen ständigen Veränderungen zu beschäftigen. Dazu gehören inzwischen auch Flüchtlinge, die in der Junior Company ihren Ort gefunden haben.
Die Mitglieder des jungen Bonner Ensembles sind bereits bei der Recherche des Projekts aktiv einbezogen worden. Unter Anleitung von Jörg Ritzenhoff haben sie in ihrer Stadt Geräusche, so genannte „field recordings“ gesammelt, die der Kölner Komponist als Basis seiner Komposition einsetzt. So entstand ein von der städtischen Geräusch-Kulisse musikalisch geprägtes Stück, das dem Ablauf des urbanen Alltags folgt. SPACE IS ONLY NOISE erzählt kleine Geschichten, die sich jedoch weder vollständig verstehen noch zu einem Ganzen ordnen lassen. Die „innere“ ästhetische Struktur des Geschehens ist keinen inhaltlichen Kriterien unterworfen, sondern folgt einer Bewegungsdynamik, die allein rhythmisch und musikalisch funktioniert und sich noch am ehesten an Prinzipien von Videoclips orientiert. 

Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn und RheinEnergieStiftung Kultur.

www.cocoondance.de

 

 

NEWS: Ben J. Riepe Kompanie //  Die Choreographie eines Abendessens - Ben J. Riepe bittet zu Tisch // 25. und 26. Juni 2016 // MALTA Festival, Poznań

Mit der Gastspielanfrage des diesjährigen MALTA Festivals Poznań, zum Thema THE PARADOX OF THE SPECTATOR - VIEWER, WITNESS, ACTOR, entfaltet Riepe mit seiner Inszenierung „Die Choreographie eines Abendessen“ einen ephemeren Wahrnehmungsraum für die Sinne. Dafür kooperiert er im Jahr der Kulturhauptstadt Breslau und dem 25jährigen Jubiläum des Goethe-Instituts Warschau mit dem renommierten Zentrum für zeitgenössischen Tanz, Art Stations Foundation, Poznań, und arbeitet dabei eng mit polnischen Künstlern und Tänzern zusammen.

In Anbetracht der nationalkonservativen Regierung Polens und der damit einhergehenden Einschränkung künstlerischer Immunität setzt Riepe mit dem inszenierten Essen ein klares Zeichen für die Kraft globaler Zusammenhänge. Er geht auf die Bedrohung des europäischen Gedankenaustausches ein, indem er einen Raum des scheinbar Alltäglichen eröffnet. Dort ist er nicht nur Gastgeber, sondern agiert selbst auch als Gast.

An zwei Abenden bitten der Düsseldorfer Choreograf und sein siebenköpfiges Ensemble aus Tänzer*innen und Musiker*innen polnische zeitgenössische Künstler*innen als Ko-Gastgeber zu Tisch. Gemeinsam sollen brandaktuelle Themen, künstlerische Fragestellungen und mit den Sinnen erfahrbare Erlebnisse behandelt werden. Eingerahmt in eine Installation aus Klang und Nebel wird die gemeinsame Tafel zur Bühne und eröffnet der Kompanie neue Handlungsfelder als Übersprung zwischen Kunst und Begegnung, Ästhetik und Teilhabe, Raum und Gemeinschaft.

www.benjriepe.com

 

 

PREMIERE: tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs // Pfffhh... – Ein Gummi-Schlauchspiel // 30.6.-4.7.2016 // tanzhaus nrw Düsseldorf

Fahrradschlauch-Schnecken, Reifen-Möbel, Luftpumpen-Küsse und mittendrin eine Tänzerin, die sich bewegt als wäre sie aus Gummi! Scheinbar knochenlos und recht biegsam treibt das Gummi-Mädchen durch ihre eigene Welt. Dort lässt sich alles verdrehen, zusammenquetschen, aufpusten und formen. Es quietscht, es knarzt und pfeift. Pfffhh...

Die Choreografin und Tänzerin Barbara Fuchs verdreht mit Vorliebe gewohnte Sichten auf Objekte und ihre Materialität. Mit Hang zur Anarchie, mit großer Lust am Absurden und stets mit Humor widmet sie sich in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung auch den kleinsten Zuschauern. Gemeinsam mit dem Komponisten Jörg Ritzenhoff entwickelt sie mit „Pfffhh...“ ein Solo, in dem nicht nur Gummi in etlichen Erscheinungsformen, sondern auch die Tänzerin Odile Foehl auf ihr Elastik-Potential überprüft wird. Das tanzfuchs-Team haucht Fahrradschläuchen und Gummi-Reifen neues Leben ein, kreiert andere Erfahrungsräume jenseits des Bekannten und verwandelt die Dinge in Wegbegleiter des Mädchens. Alles ist wandelbar und veränderbar, aber nie von Dauer.

Eine tanzfuchs PRODUKTION, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Weiterhin koproduziert durch BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst. Die Produktion wird darüber hinaus gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW sowie das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. tanzfuchs PRODUKTION wird von der RheinEnergie Stiftung Kultur gefördert.

www.tanzfuchs.com

 

 

PREMIERE: Raimund Hoghe // Musiques et mots pour Emmanuel  // 1. und 2. Juli 2016 // Theater im Pumpenhaus Münster

Mit dem französischen Tänzer Emmanuel Eggermont verbindet Raimund Hoghe eine mehr als zehnjährige inten­sive Zusammenarbeit, die weltweit gefeierte Tanzereignisse hervor­gebracht hat. Mit dem in 2008 von Hoghe speziell für Eggermont entwickelten L’Après-midi tourten sie durch Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Israel. Jetzt gibt es die Fortführung der Kollaboration dieser zwei außer­gewöhnlichen Tänzerpersönlichkeiten: Musiques et mots pour Emmanuel. Hoghe kreiert darin einen Kosmos aus Musik, Sprache und Texten (historische Aufnahmen von Oskar Werner, Pier Paolo Pasolini, Hervé Guibert u. a.). Grenzüberschreitend und epochenübergreifend ist Hoghes neuste Produktion gleichzeitig intim und persönlich: Das Geschenk eines bedeutenden Choreografen an seinen überragenden Tänzer.

Produktion Raimund Hoghe – Hoghe & Schulte GbR (Düsseldorf) Koproduktion Theater im Pumpenhaus Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Unterstützer La Ménagerie de Verre (Paris) dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internatinale de la Danse (Montpellier) Mit besonderem Dank an agnès b. (Paris)

www.raimundhoghe.com

 

 

PREMIERE: Overhead Project // BEFORE MORNING // 15. und 16. Juli 2016 / ehrenfeldstudios köln

Overhead Project, Reut Shemesh und Marion Dieterle, beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen zwei Menschen, ihren Wünschen und Projektionen. BEFORE MORNING thematisiert körperliche Intimität, den Wunsch, sich zu sehen, und den gescheiterten Versuch, mit der Einsamkeit fertig zu werden. Es geht um den Wunsch, Intimität herzustellen und die Angst, sie zu verfehlen und zu verlieren.

Eine Produktion von Overhead Project in Kooperation mit DOSSIER 3-D-Poetry und Reut Shemesh. Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Koproduziert von ehrenfeldstudios e.V.

www.overhead-project.de

 

 

NEWS: BEN J. RIEPE und Wong Jyh Shyong // HAHAHA // 27. und 28. Juli 2016 // Goethe-Institut Malaysia & DPAC ARTS FESTIVAL Malaysia

DUA Creations, das neue, zeitgenössische Doppel-Tanzstück aus der Zusammenarbeit zwischen Ben J. Riepe und Wong Jyh Shyong, dem künstlerischen Leiter der DPAC DANCE der DDC, ist sowohl Bestandteil des Residenzprogrammes für Tanz „D for Dancing“ als auch die jährliche Produktion der DDC für 2016.

Ben J. Riepe tritt in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Malaysia eine Gastresidenz bei der DDC an. Er und seine Dramaturgin Felizitas Stilleke Kleine haben sich in die einzigartige Tiefe und Breite der malaysischen Umgebung eingearbeitet. Das Stück befasst sich mit der allumfassenden Sprache des Lachens.

www.benjriepe.com

 

 

PREMIERE: Tchekpo Dance Company // Pourquoi pas… // 21. und 22. August 2016 // Dancing Poznan Festival in Posen, Polen

Eine Produktion der Tchekpo Dance Company in Koproduktion mit DansArt Tanznetworks. Mit Unterstützung und der Förderung des Ministerium für Kinder, Jugendliche, Familie, Kultur und Sport des Landes NRW, dem Kulturamt Bielefeld und dem Förderverein der Tanzkunst e .V

www.dansart.de

 


PREMIERE: City Dance Köln - Ein TANZFONDS ERBE Projekt // 3. September 2016  // Innenstadt Köln
                        Rahmenprogramm MAKING City Dance #1-4

Als Community-Performance bezieht Kölns erster City Dance professionelle und nicht-professionelle TänzerInnen, MusikerInnen, Orchester, Chöre und Kölner BürgerInnen mit ein. Die Idee stammt von der Tanzpionierin Anna Halprin. Ihre City Dances fanden im durch politische Unruhen aufgeheizten San Francisco der 60er und 70er Jahre statt und machten Tanz als kollektiven Prozess erfahrbar. Der City Dance Köln unter der künstlerischen Gesamtleitung von Stephanie Thiersch wird bereits jetzt in Workshops von verschiedenen Gruppen vorbereitet. Begleitend dazu lädt MOUVOIR von April bis Juli zu öffentlichen Diskussionen und Showings ein, um auf den City Dance im September einzustimmen und zur Mitsprache einzuladen. Mit Yvonne Hardt, Gabriele Wittman, Boris Sieverts uvm.

Koproduzent: Kölner Philharmonie. Förderer: TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, RheinEnergieStiftung Kultur, Kulturamt der Stadt Köln.

Alle Termine der Reihe MAKING City Dance unter www.mouvoir.de und www.citydance-koeln.de

 

 

PREMIERE: fabien prioville dance company // La Suite // 29. September -1. Oktober 2016 // tanzhaus nrw Düsseldorf

www.fabienprioville.com

 

 

PREMIERE: Alexandra Waierstall & Ensemble Musikfabrik  // John Cage - Sixteen Dances (1950-51)- for soloist and company of three // 14. Oktober 2016 // Philharmonie Köln

www.alexandrawaierstall.com

 

 

PREMIERE: CocoonDance Company // No Body But Me // 20.-23. Oktober 2016 // Théâtre du Crochetan Monthey

www.cocoondance.de

     

 

 

 

PREMIEREN IM JUNI 16

 

  bodytalk // AtomHeartMother // Lofft Leipzig

„Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an Mother, Heart und Atom“, sagt Yoshiko Waki, „Japan ist die Darkside of the Moo.“ Ist Fukushima das Paradies? Dort leben Kühe frei vom wirtschaftlichenVerwertungsprozess – und sie wissen es nicht einmal. Fukushima ist Hotspot des Dark-Tourismus. Werden die Touristen durch die Strahlung angezogen? Auch Dunkelheit verbreitet sich mit Lichtgeschwindigkeit.

ATOMHEARTMOTHER schlägt Brücken zwischen Deutschland und Japan, zwischen Kunst und Kochen, zwischen Katastrophe und Konsum. Tänzerinnen der japanischen Futome-Performance essen aus Protest soviel verseuchte Nahrung wie möglich, um damit auch körperlich auszudrücken, dass sie eben nicht alles in sich hinein fressen, was vom japanischen Staat und der Wirtschaft verlangt wird. Eine wütende Performance auf der Suche nach Halt mitten im Horror.

Eine Produktion von bodytalk in Koproduktion mit LOFFT - DAS THEATER, Theater im Pumpenhaus Münster und Futome Performance Fukuoka (Japan). Gefördert von der Stadt Leipzig, Kulturamt, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln, Kulturamt.

ww.bodytalkonline.de

 

 

Jan Rohwedder // 3XDW // Alte Feuerwache Köln

Mit dem Ensemble hand werk, MichaelDouglasKollektiv, Daniel Kötter(Video), Inszenierung: Jan Rohwedder

Bernhard Langs Trio Differenz / Wiederholung 1, selbst geprägt von der Loopkultur, wird an diesem Abend 3x wiederholt. Als inszeniertes Konzert, mit Tanz und im Film wird das Stück jedesmal anders dargestellt und in der Entwicklung ergebnisoffen bearbeitet. Die Musik dient als Grundlage für 3 unterschiedliche Entwicklungen, die die unterschiedlichen Kunstformen einnehmen können.

Im Rahmen von:ON NEUE MUSIK KÖLN, gefördert durch: RheinEnergieStiftung Kultur und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

  CocoonDance in Kooperation mit dem Gürzenich Orchester Köln // die planeten //  E-Werk Köln

Unendliche Weiten! Gemeinsam reisen die jungen Musiker des Jugendsinfonieorchesters der Rheinischen Musikschule mit den Profis des Gürzenich-Orchesters Köln zu Jupiter, Mars und Saturn. Das Familienkonzert unter der Leitung des Gürzenich-Kapellmeisters François-Xavier Roth entführt die Zuhörer ins Weltall. „Die Planeten“ von Gustav Holst steht auf dem Konzertprogramm. Die Zuschauer erwartet ein galaktisches Konzertspektakel, an dem neben den Musikern auch hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler der Johann-Joseph-Gronewald-Schule mitwirken. Gemeinsam mit der Tanz-Company „CocoonDance“, erarbeiten sich die Schüler einen eigenen Zugang zu dem Werk, indem Sie zur Musik von Gustav Holst choreografische Bilder entstehen lassen und so die Zuschauer in ein anderes Universum entführen. Ein überirdisches Konzert für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.

 

 

resistdance // Bore me // ehrenfeldstudios köln

Die Zeit ist ein wertvolles Gut, das wir gerne mit Aktionismus überladen. Die Tänzerin Caroline Simon installiert mit BORE ME einen unaufgeregten Parcours, der ein Erlebnis für das Publikum, eine Aufforderung zur langen Weile, zum verweilen und anhalten bereithält. BORE ME bietet uns die kleinen Momente des Alltags, die wir gerne übersehen!

Eine Produktion von Silke Z./resistdance. Gefördert durch Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

www.resistdance.de

 

 

WORKSHOP

Projekt "Project" – EU Förderung

Workshopleitung: Ulrike Kuner

In dem zweitägigen Workshop werden umfassende theoretische und praktische Informationen rund um die Antragstellung bei Fördermaßnahmen der EU vermittelt. An Hand von Beispielprojekten, die zusammen entwickelt werden, bekommen die Teilnehmer_innen ein Verständnis für die komplexe Konstruktion eines EU Projektes, so dass sie in der Lage sind, die für sie interessanten Fördermöglichkeiten des EU Kulturprogrammes zu eruieren. Ausgehend von der aktuellen Antragssituation, wird spezifischen Fragestellungen bei der Beantragung von EU-Geldern nachgegangen. Im Vordergrund stehen dabei Überlegungen, wie: Was unterscheidet ein Kunstprojekt von einem EU-geförderten Projekt? Was sind meine Ausgangsüberlegungen, wie formuliere ich meine Ziele? Wie gestaltet sich die Antragstellung?Welche Kosten fallen an und wie berechne ich diese?Welche Dokumente sind notwendig und welche rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um überhaupt beantragen zu können?

----Ulrike Kuner ist Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros am Tanzquartier Wien und 'Project Supervisor' für EDN – European Dancehouse Network. Sie studierte an der Universität Wien und arbeitete bei Festivals, an Opernhäusern und diversen Kulturinstitutionen sowie als 'Project Advisor' für modul-dance (2010-2014). Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Projektbeantragung und -finanzierung, insbesondere bei den EU Förderprogrammen.

 

 

PREMIEREN IM MAI 16

 

   Alexandra Waierstall // And here we meet (work-in progress) // tanzhaus nrw Düsseldorf

Das Duett "And here we meet" knüpft an die letzte erfolgreiche Arbeit „A CITY SEEKING ITS BODIES“ von Alexandra Waierstall mit dem Komponisten und Pianisten Volker Bertelmann, alias HAUSCHKA, an. Mit den herausragenden Tänzerinnen Dani Brown und Evangelia Randou verhandelt Alexandra Waierstall weiterführend die Themen Geisterstädte, Niemandsländer und vergessene Regionen. Neues Material entsteht, einzelne Bewegungen und Sounds aus „A CITY SEEKING ITS BODIES“ werden aufgegriffen und anderes weist auf das zukünftige Bühnenstück, das im November 2016 Premiere im tanzhaus nrw feiert. Die Musikkomposition stammt erneut von HAUSCHKA.

Das Duett kann aus verschiedenen Blickrichtungen gesehen sowie gelesen werden und somit zukünftig auf verschiedene Raumsituationen angepasst werden.

Eine Produktion von Alexandra Waierstall, koproduziert durch das tanzhaus nrw. Unterstützt durch Dance House Lefkosia Zypern.

www.alexandrawaierstall.com

 

NEWS: Ben J. Riepe // Live Box // Goethe-Institut Pop Up Pavillon | Plac Nowy Targ // Europäische Kulturhauptstadt Breslau 2016

Die Live Box von Ben J. Riepe positioniert sich mitten im alltäglichen Trubel der Breslauer Innenstadt und markiert einen Ort der Kunst vor öffentlicher Kulisse. In einer mehrstündigen Dauerperformance befragen künstlerische Avatare unsere Prinzipien der Zuschreibung und richten sich buchstäblich darin ein. Eine Welt entsteht, die so konkret mit uns bekannten Elementen agiert, dass sie uns zugleich in eine freie assoziative Welt der Bilder und des Erlebens einlädt. Als Reise. Als Ahnung auf das Kommende. Als Dialog mit Stimmungen, Perspektiven und Bewegungen. 

Live Box ist eine Produktion der Ben J. Riepe Kompanie. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und dem Goethe Institut Krakau. Dank an PACT Zollverein.

www.benjriepe.com

 

 

DIN A 13 tanzcompany // upDATING YOU // Sommerblut Kulturfestival/ Wachsfabrik Köln

upDATING YOU ist ein dokumentarisches, multimediales Tanztheaterstück rund um das Internet und Beziehungen. Schon während der Produktionsphase setzt das künstlerische Team auf Social Media und das Internet. Das Team von DIN A 13 setzt sich aus professionellen Tänzer*innen mit und ohne Behinderung zusammen, dieses Mal jedoch erweitert durch das virtuelle Ensemble der Internet-User, die über eine Social Media-Kampagne zum Mitmachen motiviert werden. Via Live-Streams und Chats verfolgen sie die Proben – und gestalten diese durch ihre Kommentare gleichzeitig mit. Der künstlerische Entstehungsprozess wird damit zum wesentlichen Bestandteil der Performance. Der sozialpolitische Ansatz der Produktion bildet sich nicht nur im Internet ab. Er wird dort gespiegelt.

Eine Produktion der DIN A 13 tanzcompany im Auftrag von VisAbility e.V. in Kooperation mit BarnesCrossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst und dem Sommerblut Kulturfestival. Gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW.

www.din-a13.de

 

Overhead Project/Kompanie des Konzert Theater Bern // Francis Bacon // Konzert Theater Bern

Wie kaum ein anderer Maler des 20. Jahrhunderts hat Francis Bacon den menschlichen Körper ins Zentrum seines Schaffens gestellt. Seine Bilder zeigen die Porträtierten in extremen Situationen, physisch wie emotional. Oft standen seine jugendlichen Liebhaber, aber auch enge Freundinnen und Freunde Modell für Bacons Bilder, nicht selten porträtierte er auch sich selbst. Seine Gemälde sind unbequem und bedrückend und gleichzeitig von grandioser Ausdruckskraft. Dies hat Bacon, so anstößig man seinen durch Homosexualität, Spielsucht und Rauschmittelmissbrauch geprägten Lebenswandel auch empfinden mochte, die uneingeschränkte Wertschätzung der Kunstwelt zuteilwerden lassen.
Nach Giacometti wird sich die Tanzcompagnie Konzert Theater Bern mit 14 Tänzer*innen auf die Spuren eines bildenden Künstlers begeben, angeleitet vom Duo Overhead Project (Tim Behren & Florian Patschovsky), welches im Wettstreit um die Berner Tanzpreise 2015 den Preis der Jury erhalten hat. Im Zentrum der künstlerischen Recherche stehen dabei Bacons Faszination für die Anatomie von Mensch und Tier, sein durch Kampf und Sport geprägtes Bild von Männlichkeit sowie sein unermüdliches Bestreben, das Innere des menschlichen Körpers und der menschlichen Seele nach außen zu kehren.

www.overhead-project.de

 

 

Emanuele Soavi/Ballett des Theaters am Gärtnerplatz // Peter Pan // Cuvilliéstheater München

Nach seiner erfolgreichen Adaption von „Peter und der Wolf“ fürs Tanztheater bringt Emanuele Soavi nun seine Version des Mythos vom Jungen, der niemals erwachsen sein will, als Auftragswerk für das Staatstheater am Gärtnerplatz in München auf die Bühne. Die Musik für großes Orchester komponiert der Niederländer Han Otten, bekannt durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Jiří Kylián.

http://emanuelesoavi.de

 

 

PREMIEREN IM APRIL 16


Morgan Nardi // Menancholy // FFT Kammerspiele Düsseldorf

Wann ist ein Mann ein Mann? Während die Macht und die Privilegien des „starken Geschlechts“ immer mehr in Frage gestellt werden, vervielfältigen sich die Möglichkeiten, Männlichkeit zu definieren. Was für die einen Emanzipation von starren Rollenbildern ist, gipfelt für die anderen in einer „Krise der Männlichkeit“. Oder steht sogar das Ende der Männer, wie es Hanna Rosin 2013 prophezeite, vor der Tür? Nicht selten führt die Fragmentierung der geschlechtlichen Identität jedoch zu einem gewaltsamen Festhalten an patriarchalen Strukturen und übertriebenem Männlichkeitsgebaren. Der Düsseldorfer Cho- reograf Morgan Nardi begibt sich in „Menancholy“ auf die Suche nach dem männlichen Ich. Er untersucht, wie Geschlechterrollen konstruiert und eingeübt werden und konfrontiert dabei Männlichkeit solange mit sich selbst, bis in der Serialität die Brüchigkeit der Inszenierung zutage tritt.

Koproduktion: FFT Düsseldorf. Gefördert durch: Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stiftung van Meeteren., gefördert im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz“ durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. „Take-off: Junger Tanz“ ist eine Kooperation Düsseldorfer Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unter der Gesamtleitung des tanzhaus nrw.

www.morgan-nardi.com

 

 

PREMIERE: CocoonDance Company // MOMENTUM // Theater im Ballsaal Bonn

MOMENTUM verbindet Tänzer und Zuschauer, über den Bewegungssinn spürbar, in einem gemeinsamen Raum. Die Tänzer wie die Zuschauer nehmen die vorhandene, sich entwickelnde Energie auf und lassen diese zum konstituierenden Moment der Inszenierung werden. Spätestens durch die Entdeckungen der „Kinästhesie“ ist bewusst, das; was der im Raum anwesende - den Tanz verfolgende - Zuschauer ebenso mit Bewegungsempfinden ausgestattet ist und gemeinsam, mit den Tänzern, Teil einer Kommunikation im Raum ist. Die Dynamisierung des Verhältnisses von Körper und Raum, dass, was als Wahrnehmung und Fähigkeit der Performer vorausgesetzt wird, verstärkt sich zu einer zentralen gemeinsamen Erfahrung.

Koproduktion: Theater im Ballsaal Bonn, Théâtre du Crochetan Monthey (CH), Festival Hik et Nunk (CH). Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.

www.cocoondance.de

 

 

PREMIEREN IM MÄRZ 16

 

PREMIERE: Jan Rohwedder / Rotterdam Presenta // Just before the night // FFT Düsseldorf

„Just before the night“ ist zugleich Ausstellung und Performance. Sechs Künstler verschiedener Sparten aus Deutschland, Belgien und Frankreich versammeln sich, um gemeinsam eine Geschichte zu erzählen. In verschiedenen Sprachen, mit Tanz, Musik und liebenswert-unheimlichen Objekten erfinden sie Begegnungen und erleben imaginäre Abenteuer. Zwischen Lust und Unbehagen entstehen Momente theatraler Schönheit, die an eine kollektive Vorstellungskraft rühren und stets beim Rätsel der Verständigung ihren Ausgangspunkt nehmen. „Just before the night“ handelt von der Herstellung von Gemeinschaft und kippt dabei fortwährend zwischen den konkreten Akteuren des Theaterraums und dem fabelhaften Trip einer fiktiven Gemeinschaft. Menschen, Objekte und Geschichten produzieren darin Situationen, von denen ein Unbehagen und gleichzeitig eine große Lust ausgehen.

Produktion: Rotterdam Presenta / RITA. Koproduktion: FFT Düsseldorf, Théatre de la Balsamine Brüssel, Théatre de l'Aire Libre, Théatre de poche/Mythos Festival, Au bout du plongeoir, Les Fabriques Gefördert von: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Bureau International Jeunesse de France ! Mit freundlicher Unterstützung vom Museum für Völkerkunde Hamburg, Théatre Le Volapük Tours, iDAS, Now&Next/tanzhaus nrw

http://cargocollective.com/roheswetter/Jan-Rohwedder

 

 

PREMIEREN IM FEBRUAR 16

 

DOSSIER 3-D-Poetry/Marion Dieterle // CHICKS. Ein Hühnerdasein am Leistungslimit //  Barnes Crossing, Köln

CHICKS sind aufgeregte Hühner, süße Küken und dumme Glucken. Oft intellektuell unterschätzt und über einen Kamm geschoren, wird das Hühnerdasein in Marion Dieterles Bühneninszenierung zur sinnbildlichen tour de force. 
Marion Dieterle und Emily Welther sind die chicks on stage. Sie picken und scharren, flattern und brüten, lassen Federn und werden verbraten. Ihre allegorische Performance stellt die Frage nach der Leistungsbilanz und dem Marktwert des eigenen Körpers in einer von Profitmaximierung und körperlicher (Selbst)Ausbeutung getriebenen Zeit.

CHICKS ist ein Tanzstück von DOSSIER 3-D-Poetry in Koproduktion mit Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst in Köln. Gefördert und unterstützt durch: Kunststiftung NRW,  Landesverband Freier Theater Baden -Württemberg e.V. (aus den Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst), NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturamt der Stadt Köln, Silke Z./ resistdance sowie den Dance Artist Service (iDAS) NRW.

www.dossier3-d-poetry.blogspot.de

 

 

PREMIEREN IM JANUAR 16

 

Billinger & Schulz // UNLIKELY CREATURES (1) who we are // FFT Düsseldorf

Die Geschichte des Tanzes ist bevölkert von nicht-menschlichen Geschöpfen: Feen, Monster, Nymphen, Planeten. Das Choreografen-Duo Billinger & Schulz erforscht die Verkörperung fantastischer Kreaturen. Wie Renaissance-Maler studieren sie menschliche Körper, die zu unwahrscheinlichen Wesen werden. Zu Sounds aus Pop- und Subkultur stellen sich die Fragen: Was ist normal? Und warum geht der Mensch nie ganz in seinem Bild auf? Verena Billinger und Sebastian Schulz gehören zu den vielversprechendsten jungen Choreografen. 2015 wurden sie nicht nur für die Spitzenförderung des Landes NRW ausgewählt, die Zeitschrift tanz zeichnete sie auch als “Hoffnungsträger” der deutschen Tanzszene aus. Beide sind in Düsseldorf aufgewachsen und haben ihre ersten künstlerischen Schritte in Jugendproduktionen des FFT gemacht.

Produktion: Billinger & Schulz. Koproduktion: FFT Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main. Gefördert durch: NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kulturamt Frankfurt, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V. mit Mitteln des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Mit freundlicher Unterstützung durch das Residenzprogramm PACT Zollverein in Essen.

http://billingerundschulz.de

 

 

tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs // BOING! Bewegungstheater für die Allerkleinsten // tjg. theater junge generation, Dresden

Ich stoße Dich an – BOING! – und was machst Du? Vielleicht hältst Du gerade noch das Gleichgewicht. Oder Du fällst einfach um. Oder Du stößt mit Deinem Körper gleich den Nächsten an – nochmal BOING!!! Drei experimentierfreudige AkteurInnen entdecken den Zusammenhang von Ursache und Wirkung in einer Inszenierung über das Anstoßen, das Umfallen und das Wiederaufstehen.

Seit 2003 entwickelt die Choreografin Barbara Fuchs unter dem Label »tanzfuchs PRODUKTION« Inszenierungen an der Schnittstelle zwischen Tanz, Akustik und Bildender Kunst. Neben Solochoreographien und Kollaborationen mit anderen KünstlerInnen bildet seit 2009 das Theater für die Allerkleinsten den dritten Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Eine Produktion von: tjg. theater junge generation
www.tanzfuchs.com

 

 

Emanuele Soavi incompany // PARADISUS? // TanzFaktur Köln

Gemeinsam mit dem Schauspieler Daniel Schüßler und dem Tänzer Federico Casadei nimmt Emanuele Soavi Hieronymus Boschs symbolhafte Ästhetik zum Ausgangspunkt und untersucht in dem Performanceprojekt PARADISUS? dessen skurrile, monströse und absurde Motive, um sie in eine theatralische Fiktion zu transformieren. Drei Männer auf der Bühne widmen sich vor allem Boschs Darstellung von Männlichkeit. Die Performer definieren so exemplarisch die Utopie „Geschlecht“ auf ihre Art und Weise neu, jenseits erprobter Männlichkeitsgesten vergangener Tage. Der Weg dieser neuen Selbstidentifikation durchläuft mehrere Stadien: Über Eleganz zum Trash, vom Automatismus zur Emotion und zurück zum Instinkt. Eine surrealistische Komödie.

Ein Performanceprojekt von Emanuele Soavi incompany und ANALOGTHEATER Köln anlässlich des 500. Todesjahres von Hieronymus Bosch. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

www.emanuelesoavi.de / www.analogtheater.de

 

 

bodytalk // AMERICA'S NEXT PRESIDENT. Performensch. // Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (Roter Salon), Berlin

Einigen gilt Amerika als Land der unbegrenzten Möglichkeiten, anderen als Land der unmöglichen Begrenzungen. Sicher ist jedoch der Wechsel an der Spitze; nach dem 44. Präsidenten kommt der 45. Die Performensch AMERICA'S NEXT PRESIDENT versucht, in diesem Wechselfieber kühlen Kopf zu bewahren: Yes, we change!

Der nächste Präsident der USA ist erstmals Latino, gay und eine Frau. Das alles ist Octavio Campos: „Ich bin die Personifizierung der globalen Erwärmung! Ich bin America's Next President, First Lady und Running Mate zugleich.“

Mittels eigener Bewegung generiert Octavio Campos eine Bewegung, eine Massenbewegung:motion → emotion → animotion.Er kann fliegen und sieht sich als erste Drohne im Weißen Haus. Und er nimmt uns mit!

Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

http://s452458091.online.de/bodytalk/

 

 

PHYSICAL DRAMATURGY #2

ME AND THE MUSIC // LABS ● TALKS ● BATTLEROOM

21. und 22. November 2015, tanzhaus nrw Düsseldorf

Die zweite Ausgabe des Formats PHYSICAL DRAMATURGY wendet sich der Beziehung von Tanz und Musik zu. Ausgangspunkt bildet das Verhältnis von tänzerischer und musikalischer Bewegung in den zeitgenössischen Urban Dance Styles und das performative Potential von Battle-Formaten. In kurzen Labs tauschen sich die Choreografen Raphael Hillebrand und Takao Baba, die ihre künstlerische Herkunft im HipHop haben, gemeinsam mit Musikern, Dramaturgen und den Laborteilnehmern über künstlerische Strategien in einem zeitgenössischen Kontext aus. Fragen über aktuelle Entwicklungen im Verhältnis von Tanz und Musik und die Ausbildung von Bewertungskriterien in Battle-Formaten werden thematisiert.

„Me and the music“ wendet sich an Choreografen, Tänzer, Musiker und Studierende aus unterschiedlichen künstlerischen Hintergründen. Das Format PHYSICAL DRAMATURGY startete im letzten Jahr als Seminar-Reihe mit Themenschwerpunkten in Beziehung auf den Austausch von künstlerischer Praxis und Diskurs.

Physical Dramaturgy ist eine Veranstaltung von iDASNRW – international Dance Artist Service NRW in Kooperation mit tanzhaus nrw. iDASNRW ist ein Projekt des tanzhaus nrw, gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Weiterhin gefördert durch „Take-off: Junger Tanz“, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

 

TANZ! Und danach?! Transition Workshop

Workshopleitung: Katrin Kolo, Dipl. Volkswirtin, Tänzerin, Choreographin und Unternehmensberaterin, Gründerin von arts-in-business Kunst im Wirtschaftsbetrieb, Mitgründerin von Transition-in-Dance in München. Heike Scharpff, Projektleiterin Stiftung TANZ-Transition Zentrum Deutschland, Diplom-Psychologin, Theaterregisseurin, Mitgründerin Waggonhalle Marburg, Drama- und Theatertherapeutin.

Was kommt nach der Tanzkarriere? Was kann ich neben dem Tanz tun, um finanziell existieren zu können? Dieser Workshop gibt Hilfestellung, eine neue Berufsidee zu entwickeln. Welche Kompetenzen habe ich schon? Was kann und will ich daraus machen? Was kann mich in Zukunft beruflich begeistern und herausfordern?

Der Workshop wird auch notwendige Sach-Informationen für den Übergang in einen neuen Beruf geben. Alle freiberuflichen oder festangestellten Bühnentänzer/-innen sind willkommen.

Themen: eigene Kompetenzen & Interessen erforschen, Zukunftsvisionen entwickeln & konkrete Schritte planen, von Erfahrungen anderer profitieren & sich miteinander vernetzen.

 

 

PREMIEREN IM NOVEMBER 15

 

Ben J. Riepe Kompanie // Untitled: Persona //  PACT Zollverein Essen

Ben J. Riepes neue Arbeit "Untitled: Persona", fokussiert den Blick auf den Körper – sowohl als Sinnträger und Projektionsfläche, als auch als weißes Blatt. In fünf Kapiteln arrangiert er das Verhältnis von Betrachter und Betrachtetem immer wieder neu und spielt mit der Komposition von Bildern. In sich unaufhörlich verändernden Arrangements von Körpern und wechselnden Positionierungen der Zuschauer und seiner Blicke schärft Ben J. Riepe unsere Sinne und kreiert einen Raum konzentrierter Aufmerksamkeit und freier Assoziationsflächen. Ben J. Riepe ist ›Affiliated Artist‹ bei PACT Zollverein in Essen.

Eine Produktion der Ben J. Riepe Kompanie koproduziert von PACT Zollverein, Essen und dem Ballhaus Ost Berlin. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Unterstützt vom Theaterhaus Berlin Mitte.

www.benjriepe.com

 

 

CocoonDance Company/Dance Company Theater Osnabrück // Biografia del Corpo // Theater Osnabrück, Emma Theater

Jeder Körper hat seine eigene Biografie. In ihr speichern sich Erfahrungen, die als Erinnerungen im Körpergedächtnis abrufbar sind. Für die Tanzkarriere von Rafaële Giovanola und Mauro de Candia war die Ausbildung bei der großen russischen Ballettpädagogin Marika Besobrasova von entscheidender Bedeutung. Beide haben bei ihr – zu unterschiedlichen Zeiten – an der Ballettakademie in Monte Carlo studiert und dabei nicht nur eine Schulung des Körpers, sondern auch eine Schule des Wahrnehmens und Sehens durchlaufen. Während die Schweiz-Amerikanerin Giovanola nach ihrer Ausbildung acht Jahre als Tänzerin im Frankfurt Ballett von William Forsythe engagiert war, wurde Mauro de Candia Solist bei Stephan Thoss im Ballett der Staatsoper Hannover. In BIOGRAFIA DEL CORPO (Biografie des Körpers) begeben sich Rafaële Giovanola und Mauro de Candia in einem jeweils eigenen Stück, aber in gemeinsamer Recherche, auf die Suche nach ihren Wurzeln als Tänzer-Choreografen. Dabei fragen sie sich: Was war das Spezifische in der Ausbildung bei Marika Besobrasova? Was davon hat sich in unsere Körper und unser Bewusstsein eingeschrieben? Und was davon bestimmt unser Bewegungsdenken bis heute?

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

www.cocoondance.de

www.theater-osnabrueck.de

 

 

  Reut Shemesh // LEVIAH // TanzFaktur Köln

Die Tanzproduktion LEVIAH greift die Thematik weiblicher Soldatinnen in der israelischen Armee auf. Gemeinsam mit der Tänzerin Hella Immler verarbeitet die Choreografin und Tänzerin Reut Shemesh ihre persönliche Erlebnisse und Erinnerungen. Hier treffen zwei Perspektiven aufeinander, die autobiografische Erzählung von Reut Shemesh über eine Zeit geprägt von Taubheit und diverser Perversionen und die Sicht von Außen, die Reflexion über das Geschehene, die sowohl Verwunderung als auch Neugier weckt.

Gefördert durch: Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Kunsthochschule für Medien Köln.

www.reutshemesh.com

 

 

PREMIEREN IM OKTOBER 15

 

IPtanz/Ilona Pászthy  // Was übrig bleibt //  Barnes Crossing Köln

Für die Tanz-Performance "Was übrig bleibt", untersuchen Ilona Pászthy und ihr Team Problemstellungen des Verhältnisses von Gruppe und Individuum unter dem Aspekt von Herkunft und Vergangenheit. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Körper als Träger von Erbinformationen und die Frage, inwieweit biologische Mitgift und soziales Verhalten miteinander in Beziehung stehen. Die Struktur eines Körpers ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Genen, Erziehung, gesellschaftlichen Regeln und Lebensumständen. Unterschiedliche Körperlichkeiten und Umgangsformen und Sichtweisen werden durch die Rahmenbedingungen hervorgebracht, in denen ein Mensch sich bewegt. Die Epigenetik sagt, wir sind nicht Sklaven unserer Gene, wir können sie verändern. Kann der Körper sich von strukturellen Bestimmungen lösen? Wie verknüpft uns unser Erbe mit unserer Vergangenheit?

Ein Produktion von IPtanz. Gefördert durch: Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln.  In Kooperation mit Barnes Crossing. IPtanz wird gefördert von der RheinenergieStiftung Kultur.

http://ip-tanz.com

 

 

WORKSHOP IM SEPTEMBER 15


Thrive - not just Survive: tips and tools for sustaining a healthy and flourishing cultural management practice.

For Independent Cultural Managers and Producers

Leitung: Gwen Van Spijk

Termine: Fr. 11.09. & Sa. 12.09.2015 jeweils 10 – 17 Uhr

Ort: tanzhaus nrw, Studio 8, Erkrather Str. 30, 40233 Düsseldorf

A 2 day workshop to refresh your approach to your work and inspire you to face existing and new challenges. Through a combination of individual and group exercises, discussion and reflection, participants will consolidate existing management skills, translate their experience and knowledge into practical tools and gain insight into new techniques to support them in working effectively and with renewed confidence in their practice.  The workshop is facilitated by Gwen Van Spijk, an experienced Independent Producer, Consultant and Mentor with 25 years experience of producing dance and performance work with some of the UK and Europe’s most respected artists.

 

 

PREMIEREN IM SEPTEMBER 15

 

fabien prioville dance company // SOMA // 24.-30.8.2015, Owl Spot / Toshima Performing Arts Center, Tokio (JP) - Deutschland-Premiere: 24.-26.9.2015, tanzhaus nrw Düsseldorf

Ausgangspunkt für Fabien Priovilles neue Produktion SOMA mit drei ehemaligen Tänzern des Tanztheater Wuppertal und acht japanischen Künstlern unterschiedlicher Disziplinen sind Pina Bauschs Research-Reisen mit der Kompanie in 15 unterschiedliche Länder und Metropolen der Welt. Ein Prozess, dem auch Fabien Prioville mehrfach beiwohnte. In exklusiven Hotels. In organisierten Touren, als Deutschlands erfolgreichster kultureller Exportartikel.

SOMA reflektiert diesen habitualisierten Arbeitsprozess und regt die Diskussion über eine Tradition und die Historisierung eines künstlerischen Erbes an. Fabien Prioville, genauso wie Clémentine Deluy, Thusnelda Mercy und Pascal Merighi, ist in Bauschs ästhetischer Praxis, ihrer Proben- und Arbeitsweise, sozialisiert. Eine Tänzergeneration, die in den Jahren 2000 bis 2009 maßgeblich Bauschs künstlerisches Werk gestaltet hat. Sie sind Träger eines korporalen Wissens. Erben einer Tradition. Bauschs Erben. Geprägt durch sie. SOMA ist ein Projekt über die Reflektion eines lebendigen Umgangs mit dem Erbe und einer Weitergabe von interkulturellem Wissen.

SOMA ist eine Produktion der fabien prioville dance company in Koproduktion mit dem Owl Spot Theater Tokio. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, Kulturamt der Stadt Düsseldorf, Stiftung Kunst und Kultur der Sparkasse Düsseldorf, Kulturamt der Stadt Wuppertal

www.fabienprioville.com

 

 

Tanzkompanie bo komplex // Goldberg Variationen oder Eine schlaflose Nacht // 17.-19.9.2015, die Bühne in der Brotfabrik Bonn

Aus einer Fingerübung ein eigenständiges Werk zu kreieren, welches durch seinen hohen Anspruch an Technik besticht und durch Veränderungen zur vollständigen Brillanz aufsteigt, ist die dramaturgische Grundidee die Tanzkompanie bo komplex mit ihrer neuen Produktion "Goldberg Variationen oder Eine schlaflose Nacht" aufgreift.

Wer kennt sie nicht, Bachs Goldberg´sche Variationen, die für jeden Musiker eine wahre Herausforderung sind? Und was passiert, wenn sich zwei Tänzer in einem Battle der Schwierigkeit stellen, diese Schöpfung auf ihre Weise zu interpretieren? Schaffen sie es, die Musik „sichtbar zu tanzen“?

Eine Produktion der Tanzkompanie bokomplex. Gefördert durch: Kulturamt der Bundesstadt Bonn

www.tanzkompaniebo-komplex.de

 

 

Alexandra Waierstall und HAUSCHKA // A CITY SEEKING ITS BODIES // 17.-19.9.2015, tanzhaus nrw Düsseldorf

A CITY SEEKING ITS BODIES ist eine Reflexion über Geisterstädte, Niemandsländer und vergessene Regionen. Im interdisziplinären Dialog zwischen der Choreografin/ Künstlerin ALEXANDRA WAIERSTALL, dem Komponisten/ Pianisten HAUSCHKA alias Volker Bertelmann, der bildenden Künstlerin MARIANNA CHRISTOFIDES, Tänzern und Live-Musikern wird das Verhältnis befragt von Mensch und Umwelt, stetigem Fortschritt und den Grenzen des zivilisatorischen Wachstums, Ökologie und Choreografie, Archäologie und Utopie, von Sichtbarem und das Unsichtbarem. A CITY SEEKING ITS BODIES kreiert einen utopischen Raum, wie Poesie, eine Symbiose zwischen Mensch und Umwelt. Die Performance bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Fiktion und Realität. Sie führt den Zuschauer in eine alternative Realität, in eine andersartige und unberechenbare Zukunft.

Produktion: Alexandra Waierstall; Koproduktion: tanzhaus nrw, Dance Ireland, Dance Gate Lefkosia Zypern; Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V., Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf; Mit Unterstützung von: Garage Performing Arts Center

www.hauschka-net.de

www.ALEXANDRAWAIERSTALL.com

 

 

Polymer DMT // Interface // 19.9.2015,  Ringlokschuppen Mühlheim

In ihrem neuen Tanzstück „Interface“ erforschen Polymer DMT jenes neuartige, virtuelle Biotop, das der Mensch sich mittels 3D-Brillen, vernetzten Haushaltsgeräten und wandlungsfähigen Wearables derzeit erschließt. Gemeinsam mit dem Schweizer Musiker Patrik Zosso am Schlagzeug und fünf Darstellern entwirft Fang Yun Lo eine Versuchsanordnung aus sehr realen Menschen inmitten einer digitalen Landschaft voll unwirklicher Bewegungsmuster.

Eine Produktion von Polymer DMT / Fang Yun Lo, Essen, in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Mülheim (D) und Südpol Luzern (CH). Gefördert durch die Kunststiftung NRW, Stadt Essen, Kanton Luzern/Swisslos, Regionalkonferenz Kultur Kanton Luzern und FUKA Fonds Luzern, mit freundlicher Unterstützung durch die Residenzstätten PACT Zollverein Essen und Fleetstreet Hamburg

www.polymerdmt.com

 

 

Silke Z./resistdance  // like A POPSONG // 24. und 25.9.2015, tanzhaus nrw Düsseldorf

TanzPerformance für Jugendliche ab 12 Jahre

Jeder kann „berühmt“ werden. Der Wunsch nach Popularität und Beliebtheit, insbesondere in der virtuellen Welt der sozialen Netzwerke, misst sich an der Anzahl der „Klicks“ und „Likes“. Was sind wir bereit zu tun, was wollen wir von uns preisgeben? Woran messe ich meinen Wert in der Gesellschaft? Bin ich mehr wert, wenn ich mich sichtbar mache, meine Hüllen fallen lasse... und wer bewertet und schützt mich? "like A POPSONG" ist Performance, Tanz und Konzert, bei der uns die 'mixed age' Darsteller in eine Welt voller Widersprüche entführen.

Eine Produktion von Silke Z/resistdance. Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste, Ministerium für Familie, Kinder Jungend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln

www.resistdance.de

 

 

  Raimund Hoghe  // Songs for Takashi // 25. und 26.9.2015, Theater im Pumpenhaus Münster

Mit seinem neuen Stück „Songs for Takashi“ setzt Raimund Hoghe die Zusammenarbeit mit dem Tänzer Takashi Ueno fort, der in den vergangenen Jahren zu einem seiner wichtigsten Protagonisten wurde. Uenos ungewöhnlich starke Bühnenpräsenz und außergewöhnliche Bewegungspoesie waren schon in Hoghes Stücken „Si je meurs laissez le balcon ouvert“, „Pas de Deux“, „Cantatas“, „An Evening with Judy“ und „Quartet“ zu bewundern. In „Songs for Takashi“ setzt Hoghe den Japaner Ueno jetzt unter anderem in Beziehung zu spanischen Musikstücken aus dem Mittelalter und der Renaissance. Daneben konfrontiert er ihn mit Songs der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, die das Thema Zeit und Vergänglichkeit aufgreifen. Scheinbar mühelos und ganz selbstverständlich verbindet Takashi Ueno die verschiedenen Musikstile und bleibt dabei immer er selbst. Ihm zur Seite steht auch dieses Mal Raimund Hoghe wieder mit auf der Bühne.

Eine Produktion von Raimund Hoghe - Hoghe & Schulte GbR (Düsseldorf) / Cie VENTO (Paris). Koproduktion: CCN Centre chorégraphique national de Rillieux-la-Pape Theater im Pumpenhaus (Münster. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Unterstützung von: La Ménagerie de Verre (Paris) dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internatinale de la Danse (Montpellier). Mit besonderem Dank an agnès b. (Paris)

www.raimundhoghe.com

 

 

  IPtanz / Ilona Pászthy  // Go by... // 25.-27.9.2015, Bunker 101 Köln

Ein Tanzprojekt mit Videoinstallation, in Kooperation mit der Videokünstlerin Julia Franken

In der Produktion "Go by..." werden sieben performende Körper und eigens für die Installation entstandene Videobilder in einen Dialog über Gewalt und Zeit treten.. Das Projekt bildet einen eigenständigen Aspekt im Themenkomplex von IPanz im Jahr 2015 zu den Themen Erbe und Aggression.

Ein Produktion von IPtanz. Gefördert durch: Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Bezirksamt Ehrenfeld.

http://ip-tanz.com

 

 

  bodytalk // Fleshmob mit Toten | Eine Performensch. // 3.-5.9.2015,  Jack in the Box, Köln

Mit 21 Jahren ist Solmaz Vakilpour aus dem Iran geflohen und lebt seit zehn Jahren in Köln. Im letzten Jahr gründete sie die Friedensbewegung warless day und veranstaltet Happenings, um im öffentlichen Raum gegen den Krieg zu protestieren. "Fleshmob mit Toten" fragt anhand ihrer Biografie, was eine Tanzkompanie mit einer Friedensbewegung verbindet – und was nicht. Was können wir als Expertinnen und Experten für Bewegung, als politische Körper tun, jetzt wo das Flüchtlingserwachen in Köln angekommen ist?

Fleshmob mit Toten ist eine  Koproduktion von bodytalk und WARLESS DAY. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, RheinEnergieStiftung Kultur,  Theater im Pumpenhaus Münster

http://s452458091.online.de/bodytalk/

 

 

tanzfuchs PRODUKTION / Barbara Fuchs // foyer - eine auditiv-performative Installation // 4.-6.9.2015,  Barnes Crossing Köln

Das Team um die Choreografin Barbara Fuchs navigiert gemeinsam mit dem Publikum durch eine auditiv-performative Installation, in der fiktionale, abstrahierte und erinnerte Räume aufeinandertreffen. Bewegungen und Klänge erzeugen eine Taktung des Raumes, so wird ein Gewebe aus instabilen, dynamischen, sich verändernden Erinnerungen geschaffen: Ein ständiges Befüllen und Entleeren, Umräumen und Freiräumen, Verlagern und Belagern, in Schwingung bringen, anhalten und in Gang setzen, Resonanzen erzeugen.

"foyer" ist der erste Teil einer Performance-Reihe, die das komplexe Verhältnis von Raum, Erinnerung, Sound und Performance untersucht. Alle Beteiligten begeben sich auf eine Reise durch reale, erinnerte und abstrahierte Räume, transformieren diese durch Bewegungen, Klang und Gefühle. In dieser installativen Performance wird der Zuschauer Teil des Geschehens und ist bewegliches Element im Raum.

foyer ist eine Ensemble-Produktion der tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs, koproduziert von BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst - Köln. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, RheinEnergieStiftung Kultur

www.tanzfuchs.de

 

 

PREMIEREN IM AUGUST 15

 

  IPtanz / Ilona Pászthy // Stille/MOVE in town // 14. und 23.8.2015,  Öffentlicher Raum Krefeld

Ort: öffentlicher Raum in der Nähe Kirchstr. 1, 47829 Krefeld – Uerdingen

Strukturen entstehen, verändern sich, und vergehen, ....unbemerkt, lautlos, gewaltvoll, langsam und rasend schnell, doch stetig und unaufhaltsam.

Zwischen Rheinufer und Kirchengelände im Industriepark Hohenbudberg begeben sich die Tänzer von IPtanz auf einen Parcours. Sie suchen die Auseinandersetzung mit den Strukturen ihrer Umgebung, fordern den Dialog heraus zwischen Mensch und Natur zwischen Altem und Neuem, zwischen Werden und Vergänglichkeit. Dabei bleibt das unaufhaltsame Vergehen der Zeit, das Metrum, das jeden begleitet und die damit einhergehende Gewalt zentrales Element der künstlerischen Auseinandersetzung. In der Begegnung mit dem Zuschauer werden Zusammenhänge, Ursache und Wirkung in einen neuen Kontext gestellt.

Hohenbudberg mit seiner ungewöhnlichen Geschichte zwischen Industrie und urbanem Leben, der Kirche als Oase der Zeitlosigkeit inmitten sich ständig wandelnder Infrastruktur bildet die ideale Kulisse für die Tanzperformance "Stille/MOVE in town".

Eine Produktion von IPtanz in Kooperation mir dem Kulturbüro Krefeld. Gefördert durch das Kulturbüro Krefeld

http://ip-tanz.com

 

 

MOUVOIR/Stephanie Thiersch mit dem Asasello-Quartett & Dj Elephant Power // Bronze by Gold // 22. und 23.8.2015, Festival Tanz im August, Radialsystem Berlin

Die Fliehkräfte des Rauschs und den Nachhall hochenergetischer Entladungen erprobt die Kölner Choreografin Stephanie Thiersch in ihrer zweiten Kooperation mit dem Asasello-Quartett. „Bronze by Gold“ widmet sich dem inneren Rauschen: dem anhaltenden Schwindel nach der Ekstase und dem bunten Flimmern nach dem zu grellen Licht. Im Schatten rasender Bewegung und akustischer Überforderung treten allzu bekannte Gesten und Körper in Erscheinung und verlieren sich erneut auf der Suche nach dem Auge des Hurrikans. Stephanie Thiersch schafft in Zusammenarbeit mit sieben Tänzern, vier Musikern und einem DJ vibrierend energetische Räume, gefüllt von elektrisierenden Impulsen zwischen Klang, Bild und Bewegung und schwirrender Stille.

Ausgangsmaterial für „Bronze by Gold" sind Beethovens „Große Fuge“, die Anfang des 19. Jahrhunderts als zu laut, zu wild, zu komplex, schlicht als „zu viel“ galt, Márton Illés' „Torso V“, das mit Energieanhäufungen und Entladungen spielt, und „Raga φ“ von Hikari Kiyama, der, von Noise, Trance und Death Metal inspiriert, einen elektronisch verstärkten und verzerrten multiperspektivischen Klangraum kreiert.

Eine Produktion von MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Zusammenarbeit mit dem Asasello-Quartett. Koproduziert von: Beethovenfest Bonn, Tanz im August, Hessisches Staatsballett / Staatstheater Darmstadt & Hessisches Staatstheater Wiesbaden, tanzhaus nrw.In Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und Freihandelszone Köln.Gefördert durch: Kunststiftung NRW, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, RheinEnergieStiftung Kultur, Kulturamt der Stadt Köln.

www.mouvoir.de

 

 

  IPtanz / Ilona Pászthy // Silence - eine Slowmotion Tanzperformance im Kölner Stadtgebiet // 22./25./29.8.2015

Die Plätze im öffentlichen Raum werden auf der Webseite bekannt gegeben: http://ip-tanz.com/

 Die Choreografin Ilona Pászthy und ihrer Performer werden auf die Straße gehen und an 3 Tagen, jeweils 15 Stunden, mit einem Slowmotion Parcourslauf, das Kölner Stadtgebiet erkunden. Ihr Thema ist die „Aggression“. Der Körper wird zum Schauplatz für Konflikt, Widerstand und Angriff. Durch die Entzerrung und extreme Verlangsamung der Bewegungsabläufe in der Begegnung mit dem Menschen auf der Straße werden Zusammenhänge, Ursache und Wirkung in einen neuen Kontext gestellt. Gleichzeitig dringen die Körperbilder langsam und stetig in den Lebensraum ein und konfrontieren den Zuschauer ungefragt.

Eine Produktion von IPtanz. Gefördert durch: NRW Landesbüro freie Kultur Dortmund, Kulturamt der Stadt Köln.

http://ip-tanz.com

 

 

iDAS NRW OPEN STUDIOS

   Alexandra Waierstall ǀ Ben J. Riepe ǀ Takao Baba ǀ CocoonDance Company

   August 22 ǀ 2015 ǀ 14-17h ǀ Ufer Studios ǀ Badstr. 41a ǀ 13357 Berlin


Im Rahmen der iDASNRW Open Studios geben vier NRW KünstlerInnen in 30-minütigen Präsentationen Einblick in ihre Arbeitsweisen und zeigen Ausschnitte aus neuen Produktionen. 

Die in Düsseldorf lebende zypriotische Choreografin Alexandra Waierstall, Factory Artist am tanzhaus nrw 2014-2016, arbeitet aktuell mit dem Komponisten und Pianisten Volker Bertelmann, alias Hauschka und der bildenden Künstlerin Marianna Christofides an der Produktion A CITY SEEKING ITS BODIES (Premiere 17. September 2015, tanzhaus nrw, Düsseldorf). Anhand von Sound-, Video- und Bewegungsmaterial wird sie diese Zusammenarbeit und den Probenprozess präsentieren.

Im Zentrum der Arbeit von Ben J. Riepe steht der Mensch, als Medium, Material, Inhalt, Objekt, Subjekt, Beobachter, Erzeuger und Resonanz. Er versteht Choreografie als die direkte Arbeit mit Raum und Zeit: Bilder, Inhalte, Materialen und Begegnungen treten in ein Schwebeverhältnis, das sich beständig neu organisiert, motiviert von der Idee des geteilten Moments. Das Open Studio von Ben J. Riepe macht diese spezifische Arbeitsweise zugänglich.

Das Bonner Ensemble CocoonDance, das seit Jahren konsequent „mit neuen Erzähltechniken, künstlerischen Herangehensweisen für den zeitgenössischen Tanz experimentiert“ (Westdeutsche Zeitung), gibt einen Einblick in die Erzählstrategie der aktuellen Produktion „What about Orfeo?“. Sie spielt mit Perspektiven,mit der theatralen Geste und der unmittelbaren Begegnung und macht so „mit einem klugen Konzept Begehren sichtbar“ (TANZweb). „What about Orfeo?“ wird vom 22.-24. Oktober 2015 im Ballhaus Ost in Berlin zu sehen sein.

Basierend auf seiner aktuellen Produktion „Rônin – made in Germany“ zeigt Takao Baba in seinem Open Studio eine faszinierende, eigene Bewegungsqualität. Seine choreografische Arbeit ist durch die Philosophie des Hip-Hop sowie durch zeitgenössische Tanztechniken geprägt.Auch wird Takao Baba in dem Open Studio über seine Arbeit als Veranstalter der internationalen Battle Funk`in Stylez berichten. Mit Ausblicken auf zukünftige Produktionsideen lädt Takao Baba und sein Team ein, in einen direkten Austausch zu seinen Arbeitsansätzen und künstlerischen Ideen zu kommen.

 

 

PREMIEREN IM JULI 15

 

Overhead Project/Dance Company Nanine Linning // PENUMBRA // 10.7.2015, Theater Heidelberg, Dicker Turm

Zeitgenössischer Tanz und Akrobatik! Diese Kombination ist die Spezialität der Gastchoreografen Tim Behren und Florian Patschovsky, die dem vielseitigen Repertoire der Kompanie von Nanine Linning neue Akzente hinzufügen. Auf einer rasanten Recherche über verborgene Kräfte der Existenz, versunkene Spuren der Geschichte und die dunkle Seite der Romantik stellen sie sich der robusten Materialität des Dicken Turms. Penumbra – der »Halbschatten« – wagt ein riskantes Spiel mit Geschichte und Geschichten. Wie Gestrandete in Raum und Zeit erscheint die Gruppe von Menschen im Zwielicht der Dämmerung: Reste einer untergegangenen Zivilisation, Gefangene eines ewigen Gestern oder schlicht ein Wiedertreffen Altbekannter als ein Tanz auf dem Vulkan? Auf vielfältige Weise treibt Penumbra das Spiel mit Bedeutung und Bewegung inhaltlich und körperlich auf die Spitze. Die beiden Akrobaten des Cirque Nouveau, erfolgreich unter dem gemeinsamen Label Overhead Project, geben ihr Können an die Tänzer weiter und hauchen dem alten Gemäuer mystisch und verwegen Leben ein.

www.overhead-project.de

www.theaterheidelberg.de

 

 

 

PREMIEREN IM JUNI 15


CocoonDance Company // Revisting Wonderland // 25.-27. 6. 2015, Theater im Ballsaal Bonn

REVISITING WONDERLAND ist gleichermaßen inspiriert von den unzähligen Illustrationen von "Alice in Wonderland“ wie dem Text dieses Klassikers der Weltliteratur selbst. Alice‘ Wahrnehmung der Welt und ihres Körpers nehmen in der neuen CocoonDance-Produktion in einer Live-Video-Projektion Form und Gestalt an. REVISITING WONDERLAND ist weniger eine weitere Alice-Nacherzählung als vielmehr ein Dialog zwischen den Genres Tanz und Animation, ein permanenter Medienwechsel zwischen bewegtem Körper und in Bewegung gesetzten Bildern des Körpers.

Eine Produktion von CocoonDance in Koproduktion mit theaterimballsaal Bonn, La Belle Usine (Fully, CH) und Scène Nationale de Danse en Ile de la Réunion, Le Hangar, Centre Chorégraphique Eric Languet (F). Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Fonds Darstellende Künste e.V., Conseil de la culture du canton du Valais.

www.cocoondance.de

 


Silke Z./resistdance // STAND UP // 18./19. 6. 2015, Kölner Künstler Theater (KKT)

Die neue Produktion von Silke Z. und resistdance adaptiert die „Regeln“ einer Stand Up Comedy auf eine Tanzperformance und spielt mit dem scheinbaren zwanglosen, eher privaten Auftreten des Ich-Erzählers auf einer öffentlichen Bühne. Über die Komik des Körpers und eine absurd-komische Bewegungssprache wird hier eine kraftvolle Kommunikation zwischen dem Performer und den Zuschauern in Gang gesetzt. Was darf man unter Freunden sagen, aber im öffentlichen Raum nicht? Wie weit kann diese „Komplizenschaft“ zwischen Publikum und Performer gehen?

Eine Produktion von Silke Z./resistdance in Kooperation mit dem Kölner Künstler Theater. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln,Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

www.resistdance.de

 

 

Ben J. Riepe/ Korea National Contemporary Dance Company // OPENING - Display of an attidtude // 19.-21.6.2015, Seoul (KR), CJ Towol Theater, Seoul Arts Center

„Opening“ is an open situation, in which the choreography is not only performed by the dancers. It is the display of an attitude...

Die Tänzern sind als zentrale Körper das bindende Element von Ben J. Riepe´s Choreografie mit der Korea National Contemporary Dance Company in Seoul. Die Narration teilt sich jedoch mit allen Mitteln demokratisch: mal der Raum, dann die Kostüme, dann die Musik, dann das Licht. Dies erlaubt eine Vielzahl an Leserichtung und ermöglicht ein Spiel mit Körperbildern und Konstellationen. Historisch, futuristisch, jetzt, Mann, Frau, androgyn, europäisch, asiatisch, westlich, östlich usw. Körper als Bild, als Skulptur, Zustand, Verhältnis. Identifikation und oder Abstraktion.

"Opening" ist eine Auftragsarbeit der Korea National Contemporary Dance Company in Kooperation mit dem Goethe Institut Korea

www.sac.or.kr/eng/

 

 

DIN A 13 tanzcompany // PERFECTLY UNPERFECT // 1.6.2015, Theater Hagen - balletthagen - Festival Farben des Tanzes

Zum 20 jährigen Jubiläum von DIN A13 erarbeitet Gerda König eine Choreografie mit Tänzern des Theater Hagen und sechs behinderten Tänzern aus Ghana, Kenia, Venezuela und Brasilien. "Perfectly Unperfect" spielt mit der Irritatation und der Verwirrung über das vermeintliche Perfekte. So dass man sich am Ende fragt: „What is unperfect? - Und wie schön glänzt der schöne Schein?“ 

Eine Koproduktion der DIN A13 tanzcompany Köln mit dem Theater Hagen.

www.din-a13.de

 

 

WORKSHOP

Von der Kunst sich selbst zu vermarkten ohne sich dabei zu verkaufen.

Die „kleine Musterschule der Kommunikation" für Künstler und Kunstbefasste – ein interaktiver Workshop.

Leitung: Dr. Barbara Kruse und Andreas Giesen

Künstlern fällt es häufig schwer, über ihre Arbeit zu sprechen. In einer Zeit, in der die Kommunikation von künstlerischen Inhalten wichtiger zu sein scheint als die Kunst selbst, ist es sinnvoll, sich mit den speziellen Eigenheiten und Mustern der Kommunikation im „künstlerischen Kontext" näher zu beschäftigen und die Unterschiede zur Kommunikation im „Businesskontext“ zu beleuchten.

 

 

PREMIEREN IM APRIL 15

 

CocoonDance Company // What about Orfeo ? // 15.4.2015, Bonn, Theater im Ballsaal (Deutschlandpremiere)

Den wohl wirkungsmächtigsten Künstler-Mythos von Orpheus und Eurydike nutzt CocoonDance als Reflektion über den Charakter der Kunst. Der Zwischenraum zwischen Leben und Tod, zwischen Zukünftigem und schon Vergangenem, den Orpheus durchqueren muss, ist nichts anderes als ein Ort innerhalb der Kunst selbst, den auch der Künstler durchdringen muss. Bei dem neuen Projekt  der Choreografin Rafaële Giovanola "What about Orfeo?" geht es auch um die Bedeutung des Sehens und um die Frage, wie die Blickbeziehungen zwischen Zuschauern und Akteuren so organisiert werden können, dass neue Wahrnehmungserfahrungen möglich werden. Wie schon in "Pieces of Me" entwickelt das Bonner Ensemble dafür ein ungewöhnliches Raumkonzept.

Eine Kooperation mit Cristian Duarte in Koproduktion mit Théâtre du Crochetan Monthey (CH), Theater im Ballsaal Bonn (D), LOTE São Paulo (BR). Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande, LOTE (São Paulo)

www.cocoondance.de

 

 

PREMIEREN IM FEBRUAR 15

 

Overhead Project // Carnival of the Body // 26-28. Februar 2015, Studiobühne Köln

Das Akrobaten- und Choreografenduo Overhead Project beschäftigt sich in „Carnival of the body“ mit der körperlichen Realität und der äußeren Wahrnehmung des Wrestling - eine der populärsten Unterhaltungsformen in den USA. Zwischen Jahrmarkttradition und Millionengeschäft stellt Wrestling einen absurd faszinierenden Hybrid aus Sport und Show dar, aus Athletik und Unterhaltung – einen durchchoreografierten Testosteronzirkus. Tim Behren und Florian Patschovsky ringen mit Butler, Foucault, Mickey Rourke und sich selbst. Im Rhythmus ihrer Bewegungen entsteht ein inniger Kampf gegen die äußere Wahrnehmung. Es eröffnet sich eine Reflektion der eigenen Geschlechterdarstellung und der Rollen, die der Körper einzunehmen vermag. „Carnival of the body“ ist eine Fahrt unter die Oberfläche des Spektakulären, ein Blick in eine entfremdete Intimität der Körper – ein schwitzender Bastard aus Wrestling, Zirkus und Tanz. Präzise beobachtet, atemberaubend akrobatisch und abgründig humorvoll.

Eine Koproduktion von Overhead Project, Festival tanz.tausch Köln, Choreographisches Centrum Heidelberg, Fabrik Potsdam und studiobühneköln. Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus den Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Mit freundlicher Unterstützung durch: Circusschatzinsel Berlin, Dansbrabant Tilburg/Theater de NWE Vorst, Tilburg

www.overhead-project.de

 

 

  Reut Shemesh // Wildwood Flowers// Kunsthochschule für Medien Köln

Eine Maske zu tragen bedeutet, das eigene Gesicht zu verstecken, mit etwas zu überdecken und somit auch etwas anderes nach außen zu zeigen. Das Verhüllen und Verbergen, das Spiel mit der Maske und die flüchtige Variation der Identität, sind die Kernelemente des Stücks. Reut Shemesh nutzt dabei den Urban Dance als Ausdrucksmittel. Die fünf ikonischen Figuren des Stücks WILDWOOD FLOWERS verkörpern die typischen Charaktere einer Kleinstadt und geben sich durch ihre eigentümlichen Bewegungen, Gestiken sowie die Dynamiken untereinander zu erkennen. Viele Ebenen von Identität tauchen auf – die geschlechtliche, die individuelle, die gesellschaftliche, die der Generationen...

Eine Produktion von Reut Shemeh, koproduziert durch Kunsthochschule für Medien Köln. Gefördert durch: Stadt Köln, Quartier am Hafen, randomcollision

www.reutshemesh.com

 

 

  Morgan Nardi + AMLETICA// Wenn unsere Blicke sich treffen, ist es Tag oder Nacht? // Kammerspiele FFT Düsseldorf

Sein oder nicht sein? Sehen oder nicht sehen? Der Düsseldorfer Choreograf und Performer Morgan Nardi befragt das Theater als Guck-Kasten und die Macht des Blickes innerhalb tradierter Geschlechterkonstellationen. In einem zweigeteilten Abend lässt er einen blinden Tänzer auftreten und eine Schauspielerin, die ihre Stimme erhebt – und verliert. Mit Textfragmenten von Derrida, Shakespeare, Heiner Müller und David Bowie beabsichtigt Nardi nicht weniger als die theatrale Dekonstruktion dieser männlichen Ordnung: Sowohl auf abstrakter als auch auf sehr persönlicher Ebene bewegen sich seine Darsteller im Spannungsfeld von Mann und Frau, Sehen und Fühlen, Nähe und Distanz und fordern dabei die eigene und die (Selbst-) Wahrnehmung der Zuschauer heraus.

 

Produktion: Morgan Nardi. Koproduktion: FFT Düsseldorf. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Kunststiftung NRW.

www.morgan-nardi.com

 

 

Silke Z./resistdance. und Deeper Drama präsentieren Antonio Cabrita in: LAUF (in a course of a lifetime),  Festival Guidance, Guimarães (PT)

Lauf – der Lauf des Lebens... beschreibt die Lebensreise eines Menschen von der Geburt bis zum Tod. Sich dem Leben immer als Aufgabe nähernd, führt uns die Reise des Performers von einem Lebensentwurf zum nächsten.

Die Produktion verbindet Tanz-, Film-, Video-und Medienkunst, Software-Design und Performance zu einem intensiven Erlebnis. In der Enstehungsphase wird eine neue Bild- und Bewegungssprache entwickelt, die auf einem komplementären und ko-abhängigem System beruht. Weder Film noch Live Performance sollen die Inhalte einzeln transportieren können, nur im Zusammenkommen der beiden Genres entsteht das „Gesamtbild“ und damit die „Erzählung“, das Werk.

LAUF ist eine Gemeinschaftsproduktion von Silke Z./resistdance., Deeper Drama und Coolux Media Systems koproduziert durch Festival Guidance, Guimarães (PT) und Theater de NWE Vorst, Tilburg (NL), in Kooperation mit dem eurpäischen Netzwerk studiotrade und dem tanzhaus nrw.  LAUF wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW

www.resistdance.de

 

 

PREMIEREN IM JANUAR 15

 

E-motion/Takao Baba // Rōnin – made in Germany // tanzhaus nrw

Gibt es eine Parallele zwischen dem Bild der japanischen Rōnin, der herren- und heimatlos gewordenen Samurai-Krieger, und der Realität einer Einwanderungsgesellschaft wie etwa Deutschland? Was veranlasst Menschen, sich bei der Suche nach der eigenen Identität gnadenlos zu radikalisieren? Mit diesen und anderen Fragen nach Zugehörigkeit und Solidarität, aber auch Extremismus setzt sich Takao Baba in seiner neuen Produktion „Rōnin – made in Germany“ auseinander. Als Düsseldorfer Choreograf mit japanischen Wurzeln stellt er die Bi-Kulturalität in den Mittelpunkt und verbindet die Tanzformen des HipHop mit den Ausdrucksformen des zeitgenössischen Tanzes.

Eine Produktion von e-motion/Takao Baba, koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von Take-off: Junger Tanz, gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

www.emotion-crew.de

 

 

Renegade/ Neco Çelik // Ruhm // Kammerspiele, Schauspielhaus Bochum

Ob ewiger Ruhm oder Ruhm für 15 Minuten, ob DSDS, Hip-Hop-Battle oder Klassik, Stadttheater oder Straße: berühmt werden ist unser Ziel. Doch was ist Ruhm und wie funktioniert er als sozialer Mechanismus? Wer hat Zugang dazu und wer bewertet eine künstlerische Leistung? Und was ist mit denen, die nicht berühmt sind? Die nicht akzeptiert sind? „Ruhm“ ist eine Reflexion über die treibenden Kräfte und Auseinandersetzungen der Gesellschaft, vielleicht ein postindustrielles Märchen oder ein zeitgenössischer Mythos von Liebe und Kampf. Der Regisseur Neco Çelik, der u. a. das Stück „Schwarze Jungfrauen“ inszenierte und für seine erste Operninszenierung 2011 den FAUST-Theaterpreis für die beste Regiearbeit erhielt, untersucht diese Fragen zusammen mit den urbanen Tänzern aus dem Renegade-Ensemble.

Eine Produktion von Pottporus e.V./Renegade, Herne mit dem Schauspielhaus Bochum.

www.pottporus.de/renegade

 

 

PREMIEREN IM DEZEMBER 14

 

MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Zusammenarbeit mit Maqamat Dance Theatre/Omar Rajeh und Asasello-Quartett // for four, disturbance // tanzhaus nrw Düsseldorf

Man kommt zusammen, trifft aufeinander und vieles ist möglich: Kontakt, Konfrontation, Reibung, Rendezvous, Dialog, Kollaboration, Resonanz, Synthese... Aber kann man sich gleichzeitig gegenseitig besuchen, sich gleichberechtigt begegnen? Wer führt, wer verführt, wer lässt sich ein, wer lehnt sich an? Und wer lehnt ab?

Die Kölner Choreografin Stephanie Thiersch und der Beiruter Choreograf Omar Rajeh stellen diese Fragen jeder für sich, gemeinsam mit vier TänzerInnen und zusammen mit vier MusikerInnen des internationalen Streichquartetts Asasello, das in Köln beheimatet ist. Statt nach einer einzigen umfassenden Harmonie zwischen (mindestens) acht Körpern und vier Instrumenten sucht „for four, disturbance“ mutig und neugierig nach einem spielerisch-herausfordernden Umgang mit den Partituren, Stilen und Körpern sehr verschiedener Herkunft. Und nicht zuletzt auch mit allen Sinnen des schauenden, hörenden und spürenden Publikums.

Eine Produktion von MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Kooperation mit Maqamat/Omar Rajeh und Asasello-Quartett, Koproduziert von: tanzhaus nrw Düsseldorf, Theater im Pumpenhaus Münster, freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln. Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V., Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln.

www.mouvoir.de

 

 

PHYSICAL DRAMATURGY #1

14.-16. November 2014, tanzhaus nrw Düsseldorf

DRAMATURGY IN PERFORMANCE PRACTICE AND THEORY

Information über WORKSHOPS here

Programm PHYSICAL DRAMATURGY here

 

In verschiedenen Formaten werden dramaturgische Vermittlungsprozesse reflektiert, sowie Strategien und Kompetenzen, die innerhalb eines künstlerischen Prozesses wirksam werden. Workshops, Vorträge und Gesprächsrunden bieten Einblick in verschiedene Denkmodelle und Arbeitsmethoden, die neue Zugänge nicht nur in der choreografischen Arbeit, sondern auch in anderen künstlerischen Feldern und der Theorie öffnen. Das Seminar wendet sich an Choreograf_innen, Tänzer_innen, Dramaturg_innen und Studierende verschiedener Kunstrichtungen. 

 

WORKSHOPS mit Sandra Noeth (DE), Martin Nachbar (DE), Manolis Tsipos (GR/NL)

LECTURES, PANELS, TALKS u.a. mit Jeroen Fabius (NL), Yvonne Hardt (DE), Hofmann&Lindholm (D), Raimund Hoghe (DE), Jan Martens (BE), Sebastian Matthias (DE), Bojana Mladenovic (NL), Martin Nachbar (DE), Sandra Noeth (DE), Manolis Tsipos (GR/NL), Alexandra Waierstall (CY/DE), VA Wölfl (DE).

Physical Dramaturgy ist eine Veranstaltung von iDASNRW in Zusammenarbeit mit dem tanzhaus nrw.

 

 

PREMIEREN IM NOVEMBER 14


Raimund Hoghe // Quartet //  tanzhaus nrw Düsseldorf

 Für sein neues Stück „Quartet“ arbeitet Raimund Hoghe mit vier seiner Lieblingstänzer_innen zusammen: Ornella Balestra, Marion Ballester, Emmanuel Eggermont und Takashi Ueno. Als Gast kommt ein weiterer japanischer Tänzer hinzu, Yuta Ishikawa. Und auch Raimund Hoghe und sein künstlerischer Mitarbeiter Luca Giacomo Schulte werden wieder mit auf der Bühne stehen.

Die Geschichte und Persönlichkeit der aus Japan, Frankreich, Italien und Deutschland kommenden Tänzer_innen stehen im Zentrum der Arbeit – neben der Auseinandersetzung mit der Musik aus verschiedenen Zeiten und Ländern. Dabei nehmen die Streichquartette von Franz Schubert und Luigi Boccherini eine besondere Rolle ein, kombiniert mit italienischen Canzonen, japanischen Schlagern und Songs aus amerikanischen Musicals. So wird dieses „Quartet“ auch zu einer Reise durch verschiedene Zeiten und Kulturen, zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Menschen, spricht über den Tod und feiert das Leben.

Produktion: Raimund Hoghe – Hoghe & Schulte GbR (Düsseldorf)/ Cie VENTO (Paris. Koproduktion: Festival Montpellier Danse 2015. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf .Mit Unterstützung von: Centre national de la danse (CND) Paris, Centre national de danse contemporaine (CNDC) Angers, La Ménagerie de Verre (Paris) dans le cadre de Studiolab, tanzhaus nrw Düsseldorf, Théâtre Garonne Toulouse, Montpellier Danse/ Résidence à l’Agora, Cité Internationale de la Danse. Mit besonderem Dank an agnès b. Paris

www.raimundhoghe.com

 

 

Tchekpo Dance Company // MMIRI MIZU WATER // BIENNALE PASSAGES 14, Bielefeld

Wasser ist der Grundbaustein des Lebens und als öffentliches Gut und Menschenrecht von grundlegendem Wert, es ist aber auch das stärkste Element, welches entscheidend unser Klima beeinflusst. Die Interpreten des neuen Stücks von Tchekpo Dan Agbetou vereinen drei Kontinente und Kulturen und ihr unterschiedliches Verhältnis zum `Wasser´ ist das Thema dieser Produktion.  Der nigerianische Tänzer aus dem Kontinent Afrika kennt den Wassermangel. Die japanische Tänzerin erfuhr die Gefahr des Wassers, die ihre Insel umgibt. Die deutsche Tänzerin wiederum nimmt das Wasser als Selbstverständlichkeit und sicheres Gut.

Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes Nordrhein Westfalen; Verein der Förderer der Tanzkunst e.V.

www.dansart.de

 

 

  Renegade/Lenka Kniha-Bartunkova // Adam's R.I.P. //  Flottmann-Hallen Herne               

2013 kam es zu einer ersten künstlerischen Begegnung zwischen der zeitgenössischen Choreografin und Tänzerin Lenka Kniha-Bartunkova und den B-Girls der urbanen Tanzkompanie nutrospektif aus Köln. Nun entscheidet sich Renegade erstmals für eine Produktion ausschließlich mit und von weiblichen Protagonistinnen, um das 2013 begonnene Experiment in einer abendfüllenden Produktion weiterzuentwickeln. Wie sieht eine weibliche Ästhetik im urbanen Kontext aus? Ein Kontext, der auch in den bisherigen Renegade-Produktionen von männlichen Tänzern dominiert war. Was bedeutet weibliche Energie im Hip Hop?

Eine Pottporus e.V./Renegade-Produktion, gefördert durch die Spitzenförderung NRW 2012–14 vergeben vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

www.pottporus.de

 

 

PREMIEREN IM OKTOBER 14


Ben J. Riepe Kompanie // White Void #14 // Theaterfestival FAVORITEN 2014, Dortmund

WHITE VOID #14 eröffnet eine Erlebniswelt aus Choreografie, Skulptur, Performance und Installation. Ben J. Riepe baut hörbare Landschaften in stillen Bildern. Abseits des Vertrauten und Bewährten ziehen sie uns hinein, in die Flüchtigkeit des Moments. Ben J. Riepe hat eine eigensinnige künstlerische Sprache entwickelt: konsequent und experimentell in ihrer Suche nach gewagten ästhetischen Mitteln und Formen. So auch in seiner neuen Kreation WHITE VOID #14 für das Festival Favoriten 2014, das das Publikum zu einem täglich sich wandelnden, polyphonen Parcours einlädt. Auf leisen und zugleich radikalen Sohlen.

Produktion: Ben J. Riepe Kompanie / Förderer: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, Fonds Darstellende Künste e.V. / Dank: PACT Zollverein

www.benjriepe.com

 

 

  tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs // DIS_ORDER // Barnes Crossing / Wachsfabrik, Köln

DIS_ORDER - eine neurale Feldstudie

Der dritte und letzte Teil des Zyklus (GE) – (FÜHL) – (LOS) nähert sich in einer performativen und klanglichen Rauminszenierung dem Chaos, der Störung, der Irritationen und den Anomalien. Intime Stimme, scheinbare Ordnungssysteme, Distanzlosigkeit und körperliche Entladungen schaffen Widerhaken in der Wirklichkeit.

In DIS_ORDER beschäftigt sich das Ensemble mit abweichendem emotionalen Verhalten, subjektiven Strukturen, Wahrnehmungsphänomene der Introspektion und Extrospektion, chaotischen und nichtlinearen, physischen und psychischen Entäußerungen, ver-rückten Realitäten und Gefühlswahrnehmungen. DIS_ORDER - ein flackerndes Netz akustischer und physischer Aktivität.

DIS_ORDER ist eine Ensemble-Produktion der tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs, koproduziert von BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst - Köln. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, RheinEnergieStiftung Kultur

www.tanzfuchs.de

 

 

  PREMIEREN IM SEPTEMBER 14

 

  fabien prioville dance company // Reverse_me // Goethe Institut Montréal

"Ein Stück über eine Invasion aus dem All mit den Mitteln der Videoinstallation, des Tanzes und der Performance.”

Reverse_Me von Fabien Prioville (ehemaliger Tänzer bei Lalala Human Steps und Pina Bausch), während einer sechswöchigen Residenz entstanden als Auftragsarbeit des Goethe-Instituts, ist eine einzigartige Arbeit für den Raum, mit einem besonderen Auftritt von Louise Lecavalier und Originalmusik von T.D. Finck von Finckenstein (Komponist am Theater Dortmund). Die Mitwirkenden haben sich der Herausforderung gestellt, die Räumlichkeiten des Goethe-Instituts für die Dauer von vier Nächten in einen Raum für Kunstperformance zu transformieren, einen Ort, in dem die einzelnen Räume künstlerisch und klanglich benutzt und dadurch zu einem Spielplatz für abstrakte Arbeiten werden, abstrakte Arbeiten eines Erschaffens im Erkundungsprozess einer Performance.

www.fabienprioville.com

 

 

PREMIEREN IM AUGUST 14

 

Alexandra Waierstall // Matter of Ages // tanzhaus nrw Düsseldorf

Zwischen den Zeiten, ohne Anfang und Ende, in steter Wandlung: Alexandra Waierstalls Bühnenraum lässt sich zu Beginn nicht verorten. Ihr Fokus liegt auf dem „Dazwischen“ – kennzeichnend für so viele ihrer Arbeiten. Für „Matter of Ages“ hat sich Alexandra Waierstall mit dem Edelmetall Gold, seiner besonderen Materialität, Veränderbarkeit und seinen geistesgeschichtlichen Verweisen beschäftigt. Gold wird zur Metapher eines Werdens, einer stetigen Veränderung von Dunkelheit zu Licht – und damit auch zu einer Metapher für Bewegung: Mittels einer feinen, fließenden Bewegungssprache macht sie den Wandel sichtbar und stellt in ihrem Stück für fünf herausragende Tänzer die Beziehung zwischen dem Körper in Bewegung und dem Material Gold in den Mittelpunkt.

Eine Produktion von Alexandra Waierstall, koproduziert durch das tanzhaus nrw und gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Kultusministerium Zypern, die Stiftung Van Meeteren sowie modul-dance, gefördert durch das Programm Kultur der Europäischen Union. Mit Unterstützung von Dance Gate Nikosia Zypern und Garage Performing Arts Center Korfou Kerkyra. Die Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe SCHALL & GLUT, gefördert durch die Kunststiftung NRW.

www.alexandrawaierstall.com

 

 

  Angie Hiesl + Roland Kaiser // AQUAMARIN.40213

In ihrem ortspezifischen Installations- und Performance-Projekt AQUAMARIN.40213 beschäftigen sich Angie Hiesl und Roland Kaiser zusammen mit ihrem internationalen Ensemble aus sieben Tänzerinnen und Tänzern mit dem Thema Wasser. Welche Rolle spielt das Element in unserer urbanen Alltagskultur? Die PerformerInnen intervenieren in das alltägliche Leben in Düsseldorf, verändern seinen Rhythmus und verflüssigen sein Erscheinungsbild.

Auf Einladung und mit Förderung der Kunststiftung NRW anlässlich ihres 25jährigen Jubiläums. Mit Spitzenförderung des Landes NRW und Konzeptionsförderung der Stadt Köln. AQUAMARIN.40213 ist eine Weiterentwicklung des Projekts [in] VISIBLE – [un] SICHTBAR, das im Mai 2014 im Rahmen des von der EU geförderten Projekts TOTAL THÉÂTRE Uraufführung hatte.

www.angiehiesl.de

 

 

Ben J. Riepe Kompanie // Der letzte Schrei - 2. Edition - Artists are alive // Kunsthalle Düsseldorf

Eine zweite Version seines Performanceprojektes hat Ben J. Riepe für einen neuen Raum geschaffen. Der letzte Schrei ist lokalisiert an den Rändern von Körper und Skulptur, Raum und Bewegung, Tanz, Musik und bildender Kunst. Als geflügeltes Wort gehört er in die Welt der Mode – dort meint und verspricht er das schrille Leben, den Moment. Wörtlich genommen verkehrt er sich ins Gegenteil: der Tod. Der letzte Laut vor der Stille. In Stimme und Haaren offenbart der Körper ein Stück weit das Geheimnis um sein doppeltes Wesen zwischen Präsenz und Flüchtigkeit, zwischen Leben und Tod. Eine Erinnerung an Schönheit und Künstlichkeit, an Blüte und Zerfall.

Eine Produktion der Ben J. Riepe Kompanie zum 25-jährigen Jubiläum der Kunststiftung NRW, koproduziert von PACT Zollverein, Essen, in Kooperation mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus.Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Landeshaupstadt Düsseldorf und der Kunst- und Kulturstiftung der Sparkasse Düsseldorf/Unterstützt vom Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan

www.benjriepe.com

 

 

  tanzfuchs PRODUKTION / Barbara Fuchs // Alles im Eimer!
Eine Tanztheaterperformance für ein Publikum ab 2 Jahren

Ein Kopfstand der Gefühle oder die Gefühle stehen Kopf?

Jonglierende Eimer, akrobatische Nasen und auf Wolken getragene Köpfe verstecken, verhüllen und entblößen eimerweise Gefühle. Spielerisch wird die Gefühlswelt der kleinen Zuschauer erkundet und gespiegelt. Unterstrichen von asiatischen Klangwelten (Kabuki über Peking-Oper bis hin zum Japan-Pop), entführt das Duett das Publikum in eine emotionale Welt voller Magie, Tanz und Clownerie. Die Tänzerinnen verzaubern Objekte in Widersacher und Mitstreiter, die sie vor Wut beben, aus Trotz stampfen und vor Freude springen lassen.

Nach den Erfolgsstücken Kopffüßler und MAMPF! befasst sich nun das Team der tanzfuchs PRODUKTION mit Emotionen und deren Wahrnehmung - kindgerecht, humorvoll und so ganz ohne den pädagogischen Zeigefinger.

Koproduziert vom tanzhaus nrw – Düsseldorf, Festival Cultura Nova – Heerlen (NL), Theater Baden-Baden und BARNES CROSSING Freiraum für TanzPerformanceKunst - Köln. Gefördert von: Kulturamt der Stadt Köln, Land NRW

www.tanzfuchs.com

 

 

Morgan Nardi, Marcus Grolle, Nora Pfahl// Collateral Damage

Beim diesjährigen Asphalt Festival werden drei zeitgenössische Tanzstücke der drei Düsseldorfer Choreografen und Tänzer Marcus Grolle, Morgan Nardi und Nora Pfahl en suite gezeigt. Jeder Protagonist hat für die jeweils anderen beiden ein Duett choreografiert. „Collateral Damage“ handelt von talentierten Aufsteigern und skrupellosen Karrieristen. Die Stücke thematisieren moralische Defekte, das Streben nach unbedingtem Erfolg und die Unvereinbarkeit von Ehrgeiz und Liebe, Glück und Gerechtigkeit. Durchaus möglich, dass sich die Zuschauer in Fragen von Moral, Sitte und Anstand am Ende auf der vermeintlich „falschen“ Seite wiederfinden: kann man selbst das Glück in Verdacht haben, durch und durch korrupt zu sein?

Koproduktion: ASPHALT Festival 2014 Förderer: Kulturamt der Stadt Düsseldorf, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

www.morgan-nardi.com

 

 

PREMIEREN IM JULI 14

 

Silke Z./resistdance // subtexten

Mit Humor und einer gehörigen Portion Ironie geben die Tänzerinnen Ursula Nill und Caroline Simon unter der Leitung von Silke Z. Einblicke in ihre emotionale und gedankliche „Innenwelt“, die häufig so gar nicht mit dem äußerlich Sichtbaren auf der Bühne – also der eigentlichen Performance zusammenpassen will. Sie fordern sich gegenseitig heraus, sezieren und analysieren den „sub“-text und „kon“-text in der Bewegung der jeweils Anderen bis ins kleinste Detail und fragen sich ob die viel gepriesene Echtheit des Performers in Wirklichkeit nur eine gute Lüge ist.

Eine Produktion von Silke Z./resistdance im Rahmen von "WIE LEBEN GEHT". Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste

www.resistdance.de

 

 

PREMIEREN IM JUNI 14


CocoonDance Junior Company // They might be giants - We are space

www.cocoondance.de

 

 

  2+ célestine hennermann/philip bussmann // Creating My Own Tomorrow 

Erfolg ist ein fragiles Konstrukt – kaum erschaffen, fällt es in der Regel auch schon wieder in sich zusammen. Trotzdem streben Menschen nach Ruhm. Creating My Own Tomorrow beschäftigt sich mit der Polarität von Erfolg und Scheitern im künstlerischen Schaffen. »Fame«, die Sehnsucht nach künstlerischem Erfolg, taucht als Thema immer wieder in der Popkultur auf: als Musikfilm aus den 80er-Jahren, als Song von David Bowie, als Titel des Debüt-Albums von Lady Gaga. 2+ knüpfen in ihrer neuen Arbeit daran an, beleuchten das Bedürfnis, die Leidenschaft, den Drang, den inneren Antrieb, der es möglich macht, dass sich Menschen ausbeuten lassen, sich durchs Leben schlagen, manchmal sogar einen Anflug von Ruhm verspüren dürfen oder daran zerbrechen. Gemeinsam mit ihrem Ensemble suchen Philip Bußmann und Célestine Hennermann nach Geschichten in ihren eigenen und fremden Biografien, die ein Bild des heutigen Künstlers zeigen: als Vagabund der Kreativität im Streben nach Ruhm und im Vermeiden des Scheiterns – we will all be stars.

 

Eine 2+ Produktion, Koproduziert von dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und der Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

 

www.2plusco.com

 

 

Morgan Nardi // Amletica - Studio n.2

www.morgan-nardi.com

 

 

fabien prioville dance company // Time for us

Time for us ist ein Duett von Fabien Prioville und seiner Frau Azusa Seyama, die als Tänzerin beim Tanztheater Wuppertal Pina Bausch arbeitet. Die Choreografie konzentriert sich auf den erlebten Moment, in dem sich zwei Menschen treffen. Es ist eine Suche nach der Bedeutung dieses Momentes, ein Erkunden von Orten der Gemeinsamkeit, des Verhältnisses zweier tanzender Menschen auf einer Bühne. Wie treffen wir uns? Woher kommen wir, mit all unseren Forderungen und Bedürfnissen? Was verbindet uns? Fabien Prioville und Azusa Seyama verbindet nicht nur ihre gemeinsame Arbeit für Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal, sondern auch ihr persönliches Verhältnis. Daher richtet Time for us den Blick auf die Erkundung von Intimität, die radikale Suche nach Nähe und den Wunsch, zusammen zu sein. Daneben ist es eine Konfrontation mit der eigenen Geschichte – das beinhaltet die biografische Antwort darauf im Tanz. Beide wurden in ihrer Arbeit stark von der großen Choreografin Pina Bausch beeinflusst. Die Performance spielt mit diesen Punkten einer Beziehung und zeigt dabei zwei Individuen und ihren Wunsch, ihr künstlerisches Erbe hinter sich zu lassen, ohne dieses Erbe herabwürdigend abzutun.

Eine Produktion der of fabien prioville dance company in Kooperation mit dem tanzhaus nrw, Ballet National de Marseille und Dance City Newcastle. Gefördert durch: Kulturämter der Städte Düsseldorf and Wuppertal and Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

www.fabienprioville.com

 

 

PREMIEREN IM MAI 14


MOUVOIR / Stephanie Thiersch // The Memory Machine

Die interdisziplinäre und begehbare Rauminstallation The Memory Machine lässt die von neuen Konzepten und Stilen geprägte Tanzgeschichte zwischen 1980 und 2000 durch Zeitzeugenberichte aufleben. Die in einem assoziativen Verfahren gesammelten Aussagen ausgewählter Zeitzeugen werden spielerisch in eine Maschine überführt, die Gehirnprozesse imitiert. Dem Besucher erschließt sich die Erinnerungssammlung in Ton, Schrift und Live-Performance. Er kann selbst Schwerpunkte setzen, neu assoziieren und die Tanzgeschichte sinnlich vergegenwärtigen.

Die Memory Machine erarbeitet Stephanie Thiersch gemeinsam mit dem Dramaturgen Guy Cools und dem amerikanischen Regisseur und Tänzer Tommy Noonan, dem Schauspieler und Performer Anton Skrzypiciel, sowie dem Medienkünstler Jasper Diekamp. Weitere Performer: Simona Ferrar.

The Memory Machine ist ein TANZFONDS-ERBE Projekt (eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes).

Produktion MOUVOIR/Stephanie Thiersch Koproduktion tanzhaus nrw Förderer Ministerium des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW. Weitere Unterstützung O Espaço do Tempo, Montemor-o-Novo, Portugal. Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Tanzarchiv Köln

www.mouvoir.de

 

 

Renegade / Julio Cesar Iglesias Ungo // The Family

Es ist keine Familiengeschichte, eher Adrenalin und Testosteron pur. Keine einzige Frau auf der Bühne – und die wichtigsten Requisiten sind Pumpguns. Das Setting: Tarantino-like. The Family ist das neue Stück von Julio Iglesias, dem energiegeladenen Tänzer und Choreografen, der in Havanna bei der Danza Contemporanea de Cuba ausgebildet wurde. Seitdem hat er seine Spur durch die internationale Tanzlandschaft gezogen. Zuletzt als Tänzer bei Wim Vandekeybus und als Renegade-Choreograf am Schauspielhaus Bochum. Der Cast der Family arbeitete u.a. zusammen mit Meg Stuarts Damaged Goods und bei Ultima Vez. Die Live-Musik liefert niemand Geringerer als Niko Hafkencheid.

Produktion Renegade  Koproduktion Theater im Pumenhaus Förderer Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

www.pottporus.de/renegade

 

 

Angie Hiesl + Roland Kaiser // [in] VISIBLE - [un] SICHTBAR

Angie Hiesl + Roland Kaiser wurden zur künstlerischen Leitung eines länderübergreifenden Projekts in der „Großregion“ eingeladen, dem Länderviereck Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland.

Ausgangspunkt für [in] VISIBLE – [un] SICHTBAR ist das Thema „Wasser“ aus dem Blickwinkel der "Großregion": Wasser als Grundlage industrieller Entwicklung, Wasser als verbindendes oder trennendes Element, Wasser in Kreisläufen, in sichtbaren oder unsichtbaren Leitungssystemen, und im Besonderen im alltäglichen städtischen Leben.

Produziert wird das Projekt gemeinsam vom Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, dem Nord Est Théâtre Thionville (Frankreich), dem Théâtre National du Luxembourg, dem Théâtre de Liège (Belgien) und dem AGORA Theater in St.Vith (Belgien). Gefördert mit Mitteln der EU aus dem Programm Interreg IVa.

www.angiehiesl.de

 

 

PREMIEREN IM APRIL 14

 

DIN A 13 tanzcompany // Tranz-/-flexion - Multimediale performative (Tanz)-Installation

Alle politischen, kulturellen, religiösen, wirtschaftlichen Umbrüche haben neben den „großen“ allgemeinen auch immer persönliche Auswirkungen, die in jedem Kulturkreis unterschiedlich aufgenommen und verarbeitet werden.

„Umbruch“ konzentriert sich nicht auf die große allgemeine Umwälzung, in dem sich das jeweilige Land befand oder befindet, sondern geht gezielt auf die Frage ein, was es für den einzelnen Menschen bedeutet, wenn Strukturen, Gegebenheiten, körperliche Versehrtheit sich verändern, auflösen, zerbrechen, wenn Gewalt, Korruption, religiöser Fanatismus, körperliche wie seelische Kriegswunden das alltägliche Leben bestimmen.

Seit 2011 entstanden unter der künstlerischen Leitung von Gerda König – jeweils in Kooperation mit lokalen mixed-abled-Tanzkompanien, Komponisten und Videokünstlern – zur Thematik „Umbruch“ drei Produktionen in Sri Lanka, Venezuela und Israel.

Tranz-/-flexion verwebt die Fülle und Vielfalt der drei Produktionen in einer begehbaren Tanz-Sound-Video-Installation, die den normalen Bühnenraum aufhebt. 17 Tänzer mit unterschiedlichen Körperlichkeiten aus verschiedensten Weltgegenden laden das Publikum ein, sich – wortwörtlich – mitten in die Umbruchsituationen hinein zu begeben. Der Zuschauer wird Beteiligter – er wird zur Projektionsfläche, er erfühlt und begreift das Bühnenbild als begehbaren Teppich, als Projektions- und Reflektionsfläche. Die Collagen werden zu einer Bilderflut, und parallele Inszenierungen zeigen Kontraste, aber auch Analogien der Thematik auf.

Produktion DINA 13 tanzcompy Förderer Hauptstadtkulturfonds / Aktion Mensch e.V. / Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen / Kulturamt der Stadt Köln / Kunststiftung NRW / / Goethe-Institut / Cultura Chacao / Kämpgen Stiftung / Ministerio del Poder Popular para Cultura/ NRW KULTUR INTERNATIONAL / Sir-Peter-Ustinov-Stiftung / SCHMITZ STIFTUNGEN / Sunethra Bandaranaike Trust

www.din-a13.de

 

 

PREMIEREN IM FEBRUAR 14

 

CocoonDance Company & Cie. ERASGA // Shifting Geography

Mehr denn je erscheint im 21. Jahrhundert alles und jeder in Bewegung. Ein globaler Fluss von Waren, Lebensmitteln, Geld, Informationen - und Menschen. Während dies die Effekte der Enträumlichung, der Entkörperlichung, der Zeit- und Ortlosigkeit noch beschleunigen, versucht „Shifting Geography“ den Körper als Medium und Ergebnis spezifischer geographischer und kultureller Einflüsse sichtbar werden lassen. Ihre eigenen Biographien prädestinieren die beiden Choreografen für ein Projekt, welches den Körper als Symbol für Verortung, Orientierung und die daraus sich entwickelnden Zwischenräume und Bewegungen in den Mittelpunkt stellt.

Produktion CocoonDance Company  Förderer Kunststiftung NRW, Bundesstadt Bonn, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

www.cocoondance.de

 

 

PREMIEREN IM JANUAR 14

 

Morgan Nardi // This Boy

Was haben sich zwei Männer über ihre Altersgrenzen hinweg zu sagen? Begleitet von Pop- und Rocksongs spielen sie einen Tag im Leben des jeweils anderen durch, loten Ähnlichkeiten und Unterschiede aus, zerren die Intimität in die Öffentlichkeit und gehen dem Mythos der ewigen Jugend auf den Grund.

Eine Produktion von Morgan Nardi, koproduziert durch das FFT Düsseldorf.Gefördert durch: Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste. Unterstützt durch: Residenzprogramm PACT Zollverein, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt/Main.

www.morgan-nardi.com

 

 

  Renegade/Susanne Linke // Ruhr-Ort //

Die Choreografin Susanne Linke wird mit dem Ensemble von Renegade ihr legendäres Stück „Ruhr-Ort“ nach 23 Jahren neu erarbeiten. 1991 schuf sie mit „Ruhr-Ort“ ein Tanztheaterstück, das die harte Arbeit der Männer unter Tage auf die Bühne brachte. Noch mehr als damals ist das Ruhrgebiet der Zechen und Bergleute Geschichte. Andere Gesichter, andere Menschen, andere Sprachen und andere Beats sind zu hören. Während all der großen Veränderungen, in denen das Ruhrgebiet seine Zukunft sucht, hat auch der Tanz sich verändert.

Eine Produktion von Pottporus e.V./Renegade und Schauspielhaus Bochum. Gefördert von TANZFONDS ERBE – Einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes / Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

www.pottporus.de/renegade

 

 

 

PREMIEREN IM NOVEMBER 13


Felix Bürkle / starting point // you, the other

Was passiert, wenn sich zwei Menschen begegnen? Was ist eigentlich eine Begegnung? Dieser Thematik stellt sich Felix Bürkle in der Performance "You, the other". Die Arbeit setzt sich mit zeitgenössischen Formen des Zwischenmenschlichen auseinander und geht damit auch der Frage auf den Grund, was Beziehungen ausmacht. Zwischen einem selbst und dem Anderen, zwischen Bühne und Publikum.

Eine Produktion von Felix Bürkle/starting point. Koproduziert durch das tanzhaus nrw und das Theater im Pumpenhaus Münster. Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V., Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.

www.felixbuerkle.net

 

 

Samir Akika / Unusual Symptoms // THE PIN

Wir sind getrieben von der Idee, die Dinge besser zu machen, aber wie fühlt sich eigentlich ein Leben an, in dem es überwiegend gelöste Probleme, aber nicht mehr all zu viele Fragen gibt? Für Samir Akika und seine Kompanie wird die Frage nach unseren Vorstellungen von Meisterschaft und Können zum Ausgangspunkt ihrer neuen Produktion "The Pin". Was würde passieren, wenn es uns eines Tages doch gelingen sollte, ein Perpetuum Mobile zu bauen? Muss man für jeden Gewinn den Verlust von etwas Anderem hinnehmen? Stimmt es, dass ein Gipfel gerade groß genug für eine einzige Person ist? Und wie sich eine Empfindung anfühlt, die andere schon vor uns gefühlt haben? Doch noch ganz schön viele Fragen...

www.unusualsymptoms.com

 

 

MOUVOIR/Stephanie Thiersch // Corps étrangers

Die neue Produktion von Stephanie Thiersch verlässt den Boden der Tatsachen und konfrontiert zeitgenössischen Tanz mit Neuem Zirkus. Ein deutsch-französisches Ensemble aus Tänzern, Akrobaten und Seilen bringt mit "Corps Étrangers" unser neuzeitliches Weltbild zum Schwingen: Was ist Mensch, Tier, Pflanze, Wesen, Objekt, wo endet das Spiel, wo beginnt die Gefahr? In der physischen und bildstarken Produktion verflechten sich vielschichtige Soundscapes mit surrealen Tierstudien, fantastischen Ritualen und schwindelerregenden Trancetänzen. Ein poetisch-bizarrer Kosmos jenseits eindeutiger Zuschreibungen.

Eine Produktion von MOUVOIR mit Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln. Koproduziert durch: tanzhaus nrw Düsseldorf, LOFFT Leipzig, Theater im Pumpenhaus Münster und Al Madina Theater/Maqamat Theatre Beirut. Unterstützt von: CENTQUATRE/104 Paris. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW und Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

www.mouvoir.de

 

 

fabien prioville dance company // The Smartphone Project

In der Regel gilt im Theater: Handy aus. Fabien Prioville hebt dieses Verbot in seinem neuen Stück auf. Er fordert das Publikum auf, zu Beginn der Show eine App herunter zu laden und während der Performance mit den Tänzern zu kommunizieren. „The Smartphone Project“ integriert die Möglichkeiten des digitalen Spielzeugs, das vom exklusiven Statussymbol schnell zu einem der zentralen Kommunikationsmedien unserer Zeit geworden ist. Die Performance setzt das Potenzial von sogenannten „Applications“, jederzeit maßgenaue Informationen zu liefern, und die Omnipräsenz von Handy-Fotos und -Filmen, die unseren Blick auf die Realität filtern, in einen künstlerischen Kontext. In Zusammenarbeit mit dem Bonner Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik, das eigens für die Performance eine App programmierte, inszeniert Fabien Prioville gemeinsam mit dem ehemaligen Pina Bausch-Tänzer Pascal Merighi und der Schauspielerin Florence Minder eine Fusion von zeitgenössischem Tanz, Medientechnologie und Performance.

Eine Produktion der fabien prioville dance company in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw und dem Ballet National de Marseille sowie in Kooperation dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, die Kunststiftung NRW, die Kulturämter der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stadt Wuppertal und die Stiftung van Meeteren.

www.fabienprioville.com

 

 

Renegade/Alexis Fernandez Ferrera & Caterina Varela (La Mancana)// LUST

Dieses Stück wird das sein, was wir uns alle wünschen, dass es sein soll. Etwas zu wollen – das ist der Motor, es hält uns in Bewegung und treibt uns an. Dies ist auch die Motivation der neuen Renegade-Produktion in der Choreografie von Alexis Fernandez Ferrera und Caterina Varela, die unter dem Label La Macana in A Coruña/Spanien zusammenarbeiten.

Eine Produktion von Pottporus e.V. / Renegade. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

www.pottporus.com

 

 

Leandro Kees / Performing Group // For Pleasure

 Was treibt uns an, bestimmte Dinge zu tun? Was hält uns von anderen ab? Die szenische Konfrontation mit solchen persönlichen Fragen führte Leandro Kees und die Performing Group in einen offenen Raum mit Regeln und Begehren; irgendwo zwischen dem, was wir tun wollen und tun sollen, irgendwo zwischen den Leben unserer Großeltern, unserer Eltern und unseren eigenen, derzeitigen Leben. Dies ist ein Stück über Zeit, Menschen und und bestimmte Ideen.

Eine Produktion von Performing Group. Koproduziert durch das Théâtre des Bernardines, O Espaço do Tempo, Tanzhaus nrw und Marseille-Provence 2013, Capitale européenne de la culture. Auch unterstützt durch die Kunststiftung NRW. Zudem erhielt die Produktion die Unterstützung des Instituts Français-Conseil Régional PACA und der EHESS Paris (Labex). Dieses Programm wurde gegründet mit Unterstützung der Europäischen Kommission.

www.performinggroup.com

 

 

 

PREMIEREN IM OKTOBER 13

 

DIN A 13 tanzcompany & Vertigo – The Power of Balance // HOMEZONE // 29.10.13// Eichal HaTarbut, Mate Yehuda, Kibbutz Tzora (Israel)

Der dritte Teil des Projektes, UMBRUCH wird von Choreografin Gerda König in Zusammenarbeit mit der israelischen Tanzkompanie 'Vertigo – The Power of Balance', in Israel erarbeitet. Auch hier versucht sie die unterschiedlichen Reaktionen auf entscheidende Lebensveränderungen nachzuspüren. Diesmal in Israel mit fünf Menschen, die in eine Zeit und ein Land hineingeboren wurden, in denen das Gewöhnliche gefährlich und die Gefahr aufregend werden kann. 

www.din-a13.de

 

 

Angie Hiesl + Roland Kaiser // ID-clash

Die aktuelle Produktion von Angie Hiesl + Roland Kaiser „ID-clash“ stellt die Ausschließlichkeit der geschlechtlichen Zweiteilung in Frage und wirft einen Blick auf andere Dimensionen der Geschlechteridentifikation. In „ID-clash" begegnen transidente Performerinnen aus Europa und Lateinamerika Vertreterinnen des »Dritten Geschlechts«, der Hijra-Kultur, aus Bangladesh. Die fünf Performerinnen, Menschen, deren geschlechtliche Identität von ihrem biologischen Geschlecht abweicht, die sich durch die ihnen zugewiesene Geschlechterrolle nicht beschrieben fühlen, gewähren dem Zuschauer Einblicke in ihren Alltag.

In „ID-clash“ verbinden sich die Aktions- und Installationsräume von Hiesl + Kaiser mit der besonderen Spannung eines eher kunstfremden und kaum bekannten Ortes, dem Gelände der Kölner Stadtgärtnerei in Köln Poll. Hier, im städtischen Abseits, begegnet der Zuschauer Menschen, die sich nicht mit den normierten Geschlechterrollen ihrer jeweiligen Gesellschaft identifizieren können und wollen.

Eine Angie Hiesl Produktion. KoproduKtion: Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, tanzhaus nrw Düsseldorf, Dance Gate Lefkosia (Zypern). Mit Unterstützung durch: Modul Dance und dem EU Kulturprogramm. Gefördert durch: Goethe Institut Dhaka (Bangladesh), Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder,Jugend Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V.,Frauenkultur e.V.

www.angiehiesl.de

 

 

tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs // +- (PlusMinus)

In dem zweiten Teil des dreiteiligen Zyklus GE-FÜHL-LOS treffen unterschiedliche künstlerische Positionen zum Thema Affekte und ihre Darstellung aufeinander. Das Team um Barbara Fuchs hat sich insbesondere Emotionen wie Scham, Demut, Langeweile, Eitelkeit, Schuld, Neid und Wollust zum Thema gemacht. „+-“ lässt Klangliche, körperliche und verbale Gefühlswelten entstehen und entwickelt eine Art Versuchsanordnung für das Empathie-Vermögen des Publikums.

Eine Produktion von tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs. Koproduziert durch Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Fonds Darstellende Künste, Kunststiftung NRW

www.tanzfuchs.de

 

 

Raimund Hoghe // An Evening with Judy

Mit seinem neuen Solostück „An Evening with Judy“ setzt Raimund Hoghe die Reihe seiner Sänger-Porträts fort. Ausgangspunkt seiner jüngsten Arbeit ist die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Judy Garland. Sie begann als Kinderstar und starb im Alter von 47 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten. In mehreren Stücken von Raimund Hoghe waren einzelne Lieder der zur Ikone gewordenen Sängerin zu hören, jetzt möchte er den Bogen weiter spannen und das ungewöhnlich breite Repertoire des Stars in einen Zusammenhang mit ihrem Leben und ihrer Zeit setzen. Auch als Schauspielerin war Judy Garland vielseitiger als das Klischee vermittelt – sie war nicht nur Star in farbenprächtigen Musicalfilmen, sondern beeindruckte in den 60er Jahren auch in dem Schwarzweißfilm „Das Urteil von Nürnberg“. Ihre Rolle in diesem Film über die Nürnberger Prozesse stellt auch eine Verbindung her zu dem ersten Solo von Raimund Hoghe, „Meinwärts“ (1994), in dem er sich mit der Geschichte des jüdischen Tenors Joseph Schmidt befasste, der von den Nazis verfolgt wurde und 1942 in einem Internierungslager in der Schweiz starb. Zusammen mit seiner Hommage an Maria Callas, „36, Avenue Georges Mandel“, bildet „An Evening with Judy“ eine Trilogie, die drei außergewöhnliche Sängerpersönlichkeiten in den Mittelpunkt stellt.

Produktion: Raimund Hoghe - Hoghe & Schulte GbR (Düsseldorf) / Cie VENTO (Paris). Koproduktion: Théâtre Garonne Toulouse, Theater im Pumpenhaus Münster, tanzhaus nrw. Düsseldorf. Mit Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westalen, der Landeshauptstadt Düsseldorf und La Ménagerie de Verre (Paris) dans le cadre de Studiolab.Mit besonderem Dank an agnès b.( Paris)

www.raimundhoghe.com

 

 

CocoonDance Company // Pieces of Me

In der neuen Produktion der Bonner CocoonDance Company wird das sogenannte DVD-Bonusmaterial mit seinen Extras, Interviews, Notizen, etc. als eine mögliche Erzählstrategie für den Tanz untersucht. Der ‚Nutzer‘ folgt nicht mehr einem roten Faden, sondern navigiert selbstständig zwischen Fragmenten. Unterschiedliche Features treten miteinander in Austausch, kommentieren sich wechselseitig und erzeugen eine andere - neue Ebene der Kunstproduktion.

Eine Produktion der CocoonDance Company in Koproduktion mit dem theaterimballsaal Bonn // Théâtre du Crochetan, Monthey // Tafelhalle Nürnberg- Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Bundesstadt Bonn, Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande, Migros-Kulturprozent.

www.cocoondance.de

 

 

Ben J. Riepe Kompanie // Happy Together

HAPPY TOGETHER ist ein Spiel vom Sehen und Gesehen werden, ein Spiegelkabinett ohne Fluchtpunkt, ein Labyrinth der Menschenbilder. Ben J. Riepe zeigt den Körper als Kampfzone und Sehnsuchtsort, als Spielplatz von Wünschen und Begierden; der Sehnsucht nach Schönheit und Ewigkeit genau so wie deren Verfall. HAPPY TOGETHER beschäftigt sich mit Oberflächlichkeit, Hedonismus, Pop und Glamour als auch deren Schattenseiten wie Scham, Schuld und Zurückweisung. Vier Performer agieren mit einem präzise choreografierten Bewegungsvokabular. Sie rebellieren gegen die Vergangenheit, angeführt von einem gealterten Nijinsky. Der legt noch einmal den Hit „Happy Together“ von The Turtles aus den 1960er Jahren auf, um ein letztes Mal den Faun zu tanzen: „No matter, how they toss the dice, it has to be, the only one for me is you, and you for me…“.

HAPPY TOGETHER ist eine Produktion der Ben J. Riepe Kompanie, koproduziert vom tanzhaus nrw und Goethe-Institut Montréal in Zusammenarbeit mit Circuit-Est Centre Choreographic Montréal. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

www.benjriepe.com

 

 

  PREMIEREN IM SEPTEMBER 13

 

Célestine Hennermann // mimiMAX //

Die beiden Tänzer Katharina Wiedenhofer und Albi Gika entdecken gemeinsam mit dem Musiker Gregor Praml am Kontrabass spielerisch die Welt der Gegensätze: groß/klein, dick/dünn, schwer/leicht, laut/leise, Stillstand/Aktion werden tänzerisch und musikalisch erforscht, dabei schlüpfen die Darsteller auch immer wieder in das Spielen traditioneller Kinderspiele vom Hinkel-Kästchen bis hin zum Seiltanz.

miniMAX beginnt auf einer Tonleiter, und nimmt die kleinen Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Töne und Bewegungen. Katharina Wiedenhofer, ausgebildete Tänzerin, spielt zusammen mit dem B-Boy Albi Gika die verschiedenen Tanzstile durch: Konkurrenz, gegenseitiges Messen, Wettkämpfe, aber auch das Zusammentreffen werden von ihnen im Tanz dargestellt. Dazu wird auf dem Kontrabass gezupft, geklopft und gestrichen, mal mit einem Looper verfremdet und mal pur gespielt. Die kleinen Zuschauer erleben wie Musik das Spiel der Tänzer begleitet, sich einmischt und auch mal den Ton angibt.

Eine elephant walk Produktion.
In Koproduktion mit dem tanzhaus nrw, gefördert von Take-off: Junger Tanz Düsseldorf. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt/M und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Unterstützt vom Theaterhaus Frankfurt, ID-Frankfurt e.V. und Z_Zentrum, Künstlerhaus Mousonturm.

www.celestinehennermann.de

 

 

Leandro Kees / Performing Group

   erhält für TRASHedy den Preis der Festivaljury und der Jugendjury beim WESTWIND Festival.

   Wir gratulieren! Mehr

 

 

  PREMIEREN IM JULI 13

 

  Caresse du Vent // Tchekpo Dance Company 

In dem dritten Teil seiner „Trilogie du vent“ (Trilogie des Windes) setzt der Tänzer und Choreograf Tchekpo Dan Agbetou seine Reise zu sich selbst durch Raum und Zeit fort. Der Wind mit all seinen Facetten – ob zärtlicher Umschmeichler oder als verwüstende Naturgewalt – steht für ihn als das Element, das die Diversität der verschiedenen Gefühle seiner Lebensrealität widerspiegelt. Gleichzeitig spielt er damit als Metapher für das Verwirbeln von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, seiner eigenen Wirklichkeiten und der Ungewissheit, wohin ihn die Zukunft trägt.

Produktion:Tchekpo Dance Company. Ko-Produktion: DansArt Tanznetworks. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Sport des Landes Nordrhein Westfalen. Verein der Förderer der Tanzkunst e. V.

www.dansart.de

 

 

 

  PREMIEREN IM JUNI 13

 

  Die Goldbergs // :Sabine Seume. Ensemble.

      Tanztheater für Menschen ab 6 Jahren

Die berühmten „Goldberg-Variationen“ von Johann Sebastian Bach inspirierten die Choreografin Sabine Seume zu ihrer neuen Arbeit für vier Tänzer und eine Pianistin! Das Klavierwerk, das vor mehr als 250 Jahren entstand und bis heute seinen festen Platz in unserem Konzertrepertoire hat, regte eine Vielzahl von Musikern sowie Choreografen zu Interpretationen an. Streng formal aufgebaut, besitzt die Musik zugleich eine derart große Lebendigkeit, dass die Tasten des Klaviers förmlich zu tanzen scheinen!

Sabine Seume, bekannt für ihre physischen Inszenierungen für ein junges Publikum, treibt gemeinsam mit der Pianistin Vasilena Krastanova und ihrem Tänzer-Ensemble ein einfallsreiches Spiel mit der Musik: mal munter, mal traurig, mal treibend schnell oder ganz in sich selbst versunken. Momentaufnahmen eines Tagesablaufs, wie wir ihn alle kennen, führen uns durch die Inszenierung, die den Wechsel zwischen Wirklichkeit und Traum bilderreich erlebbar macht und Räume öffnet für unsere eigenen Fantasiewelten.

Eine Produktion des :Sabine Seume. Ensemble., koproduziert durch das tanzhaus nrw im Rahmen von Take off: Junger Tanz, gefördert durch die Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Weiterhin gefördert durch die Kunststiftung NRW, die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Bezirksregierung Düsseldorf.

www.sabine-seume.de

 

 

  PREMIEREN IM MAI 13

 

  stop watching // Silke Z. / resistdance.

Wo hört der Film auf und wo beginnt das Leben? Wie bereits in der erfolgreichen Produktion „sweded – Das Leben als Kopie“ von 2011 entwickelt das Team um die Kölner Choreografin Silke Z. erneut eine gelungene Fusion aus Tanztheater und Film. Im neuen Stück agieren fünf Tänzer auf der Bühne und sind gleichzeitig als Filmdarsteller über Projektionen auf mobile Leinwände präsent. Nach Dreharbeiten in Island und Deutschland verschränken sich in der Bühnenperformance filmische Szenen, grafische Elemente und spielfreudige Tanzpassagen. „STOP watching!“ nimmt die politische Korrektheit und Überreglementierung in Zeiten von EU-Normen, Rauchverbot, Fahrradhelmen und Kinderbuchzensur aufs Korn. Die Performance setzt der politischen Korrektheit und dem Sicherheitsdenken einen Aufruf zur Spielfreude, Genuss und Selbstverantwortung entgegen. Szenen, in denen Actionfilm-Elemente und körperliche Kontroversen tänzerisch persifliert werden, gehen nahtlos in eine Spielszene über, in der die Akteure erst mal in einer Amtsstube die Genehmigung dazu einholen. Lebst du schon oder beantragst du noch?

Produktion:Silke Z./resistdance. Koproduktion:tanzhaus nrw, Düsseldorf, Dansverkstæðið // Reykjavík Dance Atelier. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V., RheinEnergie Kulturstiftung. Mit freundlicher Unterstützt durch coolux und dem europäische Netzwerk studiotrade

www.resistdance.de

 

 

  Chalk About // Leandro Kees / Performing Group

Chalk About ist das Ergebnis der kreativen Beziehung zwischen Christine Devaney und Leandro Kees, die während des ersten Fresh Tracks Europe-Treffens in Utrecht im November 2011 ihren Anfang nahm. Während sie sich durch Gespräche und gemeinsames Tanzen kennenlernten, fingen sie an, das Wesen der Identität zu erforschen und zu hinterfragen. Wie definieren wir uns selbst? Durch Sprache? Durch die Art und Weise, wie wir sprechen? Durch den Ort, von dem wir stammen? Durch die Art, wie wir tanzen? Durch unsere Vergangenheiten oder unsere Zukünfte? Ist es wichtig, dass wir wissen, was wir sind und was wir nicht sind? Was wollen junge Leute, wenn sie ins Theater kommen? Und, am wichtigsten, mag nicht wirklich jeder gerne Pizza?

Christine Devaney und Leandro Kees befragten sich selbst dementsprechend, aber auch Kinder und Jugendliche in den jeweiligen Ländern, in denen sie arbeiten. Deren Antworten sind ein fester Bestandteil der Arbeit geworden, denn ihre Stimmen sind auf der Tonspur des Stückes zu hören. "Chalk About" ist ein spielerischer, lustiger und manchmal bewegender Blick auf die Weise, wie wir uns selbst und andere sehen, und erreicht dies durch Tanz, Gespräch und eine Szene, die alles enthält, was man sich nur wünschen kann...

Eine Produktion von Leandro Kees / Performing Group. Im Auftrag von Imaginate (unterstützt durch: Scottish Government's Edinburgh Festivals Expo Fund). Produziert von: Catalyst Dance Management. Koproduktion: tanzhaus nrw Düsseldorf, The Work Room [Glasgow]. Mit Unterstützung von: Fresh Tracks Europe und Artspace.

www.leandrokees.com

 

 

  PREMIEREN IM APRIL 13

 

  Mitumba // MOUVOIR

Das Publikum findet sich wieder inmitten einer typisch afrikanischen Flohmarktsituation. Es wird verkauft und gekauft, Stoffskulpturen und rätselhafte Gestalten entstehen, es darf anprobiert werden, Kleider erzählen ihre Geschichten und entwerfen neue. Der Handel blüht. Für das Mitumba-Kollektiv, bestehend aus ChoreografInnen und TänzerInnen aus Kenia, Uganda, Tansania, Deutschland, Spanien und Frankreich, den USA und Taiwan, ist die weltweite Zirkulation von Second-Hand-Kleidung konkreter Ausgangspunkt seiner künstlerischen Recherche. Im globalen Basar werden Themen verhandelt wie die Mechanismen des Marktes und die Auswirkungen der scheinbar grenzenlosen Mobilität. Die gewählte Form ist ein Happening aus Tanz, Musik und Schauspiel, und der Zuschauer ist immer Teil des großen und kleinen Ganzen.

PRODUKTION:MOUVOIR. KOPRODUKTION: Freihandelszone-Ensemblenetzwerk Köln, tanzhaus nrw Düsseldorf. GEFÖRDERT DURCH: Akademie der Künste der Welt, Auswärtiges Amt, Goethe Institut, KunstSalon Stiftung, Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, RheinEnergie Stiftung Kultur

www.mouvoir.de

 

 

  PREMIEREN IM MÄRZ 13

 

  Penguins & Pandas // Samir Akika/Unusual Symptoms

„We don‘t know anything. We don‘t know how to cure a cold or what dogs are thinking. We do terrible things, we make wars, we kill people out of greed. So who are we to say how to love.“ (Miranda July) – Auf- und Abbrüche, Ankommen und Abhauen: die Deformationen des modernen Lebens haben auf Samir Akika schon immer eine ganz besondere Anziehungskraft ausgeübt. Fasziniert von der Unmöglichkeit eines Lebens innerhalb stringenter Handlungsverläufe wirft es ihn in seiner künstlerischen Arbeit immer wieder zurück auf die gescheiterten Suchbewegungen nach der geschlossenen Biografie. „Penguins & Pandas“ spielt an einem klaustrophobischen Ort, an dem sich die Restbestände unseres Beziehungslebens ein letztes Mal zum Tanz versammeln. Eine versponnene Momentaufnahme voller realer und irrealer Begegnungen aus dem echten und gespielten Leben.
www.unusualsymptoms.com

 

Archaeologies of a near future // Alexandra Waierstall/Noema Dance Works

Wie schon in ihrer erfolgreichen Produktion „Mapping the wind“ beschäftigt sich die Deutsch-Zypriotin Alexandra Waierstall auch in ihrer jüngsten Arbeit für drei Tänzerinnen mit dem Thema Grenzen und erforscht Übergänge von Wahrnehmung, Empfindung und Erkenntnis. Was kann Dunkelheit sichtbar und Stille hörbar machen? Wie wird Bewegung empfindsam und Wahrnehmung bewusst? Alexandra Waierstalls Stücke sind von einer feinen und vielschichtigen Bildsprache gekennzeichnet und laden in fragile Welten zwischen Poesie und Melancholie ein. „Die Choreografin und Tänzerin Alexandra Waierstall“, so Melanie Suchy in der Fachzeitschrift „ballettanz“, „sucht nach einem Bewegungsvokabular, das sich auf der Schwelle zur Bewusstheit formuliert. Fast träumerisch mutet es an oder traumatisiert. Die Bilder, die sie in den Bühnenraum komponiert, tragen Geschichten in sich, die der Zuschauer auf der anderen Seite miterfindet.“

Eine Produktion von Alexandra Waierstall, koproduziert durch das tanzhaus nrw und gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Kunststiftung NRW, das Kultusministerium Zypern und die Stiftung Van Meeteren.

www.alexandrawaierstall.com

 

 

  PREMIEREN IM FEBRUAR 13

 

  MOODSWING // tanzfuchsPRODUKTION / Barbara Fuchs

    Eine Bewegungs- und Laut-Studie - Teil 1 des dreiteiligen Zyklus „GE-FÜHL-LOS“

Im ersten Teil „MOODSWING“ des dreiteiligen Zyklus „GE-FÜHL-LOS“ lotet Barbara Fuchs das Verhältnis von Körper, Klang und Affekt im Kontext von Intimität und Öffentlichkeit aus. Durch den Affekte-Bezug werden besonders intensive emotionale Zustände dargestellt. In „MOODSWING“ setzt sich das Ensemble mit den vier Basis-Affekten Freude, Trauer, Wut und Angst auseinander. Es entsteht eine Bewegungs- und Laut-Studie, kombiniert mit EASY-Musik, welche die Abstraktheit und Losgelöstheit der Gefühle unterstreicht.

Eine Produktion von tanzfuchs PRODUKTION/Barbara Fuchs. Koproduziert durch Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKuns. Gefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

www.tanzfuchs.de

 

 

  PREMIEREN IM JANUAR 13

 

  Out of Body // Renegade / Julio Cesar Iglesias

Sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden, sich selbst zu beobachten, außerhalb von Raum und Zeit, losgelöst von Schmerzempfinden oder Schwerkraft – solche Empfindungen werden nicht nur bei Nahtod-Erlebnissen beschrieben, sondern können Menschen auch in anderen Situationen erwischen. Ausgehend von diesem „Out of Body“-Phänomen und Fragmenten eines fiktiven Lebens entwickelt Choreograf Julio César Iglesias Ungo eine kraftvolle Inszenierung zwischen Erleben und Beobachten, Innen und Außen, Normalität und Fantasma, Tanz und Theater. Dabei mischt er eine weitere Stimme in das Spektrum der Ausdrucksweisen: die des Schauspielers. Die Modern Dancer und Street-Art-Tänzer machen zusammen mit dem Schauspieler eine besondere Erfahrung- raus aus dem Körper - „out of body."

Eine gemeinsame Produktion von Renegade/Pottporus e.V. und dem Schauspielhaus Bochum.

www.pottporus.de

 

 

 

 

 

Billinger & Schulz laden ein #1:
Alfonso Bordi & Gerald Siegmund

Wir begeben uns mit der Gesprächsreihe Billinger & Schulz laden ein auf das für uns ungewohnte Territorium des Kunstgesprächs und laden jeweils zwei Gäste aus Performance, Kunst und Theorie zu kollegialem Tête-à-Tête und kritischem Dialog ein. Die Doppelinterviews fangen dabei mit kurzen (performativen) Darstellungen der Positionen und aktuellen Gedanken der eingeladenen Gäste an und öffnen sich dann zum Gespräch über gegenwärtige Themen aus Kunst und Kulturpolitik, Theater und Theorie.

Zum Auftakt der Reihe am 12.05.2016 im Düsseldorfer damenundherren e.V. haben wir Alfonso Bordi und Gerald Siegmund eingeladen, um über Formierte/Formulierende Körper zu sprechen. Beide sind Experten für Form in/der Bewegung und das daraus entstehende Bild. Der eine ist Tänzer und seit Jahren stilprägendes Mitglied der Kompanie VA Wölfl / Neuer Tanz, der andere ist renommierter Theaterwissenschaftler und Tanzkritiker und schreibt insbesondere über das, was Körper gerade dann erzählen, wenn sie nicht da sind oder nicht das tun, was von ihnen erwartet wird. Wir möchten mit ihnen über die Macht und Ohnmacht von Körpern sprechen, über das, was sie sagen und was sie sagen könnten.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Im Rahmen der Spitzenförderung wird die künstlerische Arbeit von Billinger & Schulz vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Termine
12.05.2016, 19.30 Uhr
damenundherren e.V., Oberbilker Allee 35, 40215 Düsseldorf, http://www.damenundherren.de/
Tickets: Eintritt frei