Me&myMum
TanzTheater, 2010
100´
13
on tour
Zu David Bowies Heroes beginnt Me&myMum in bester Independent-Film-Manier. Erneut macht Samir Akika was wer will und kann: "Mein Ding. Mit Leuten die ich mag und die mich mögen. Mit meiner Familie. Intensiv. Radikal. Und mit Tanz natürlich - auch!" Was dann folgt, ist chaotisch-geniales Querbügeln von Mütterbildern. Bedingungslose Liebe, grenzenlose Dankbarkeit und kindliches Vertrauen. Aber eben auch unerfüllte Hoffnungen, enttäuschte Erwartungen und unerwiderte Zuneigung. Akika gibt diesen Emotionen Bodenhaftung. Mit vibrierendem Hiphop, Folklore, Popmusik in Arena-Lautstärke und Klassik vom verstimmten Klavier. In der Garderobe riecht es nach Armani und Toska und auf der Bühne nach Erbsensuppe. Warum? Weil die gerade in der Ecke gekocht wird. Me&myMum ist der zweite Teil einer Trilogie über das Erwachsenwerden. Nach Extended Teenage Era beschäftigt sich Samir Akika hier mit der Mutter-Kind-Beziehung und widmet das Stück seiner Mentorin sowie der „Mutter“ des deutschen Tanztheaters, Pina Bausch.
Regie: Samir Akika
Mit: Pablo Bottinelli, Gabrio Gabrielli, Julio Cesar Iglesias, Alexandra Morales, Nora Ronge, Gertrud Rudhart, Lotte Rudhart, Antonio Stella
Dramaturgie/Assistenz: Vincent Bozek
Outer Eye: Gregor Runge
Dramaturgie Recherchephase: Anna K. Becker
Bühnenbild: Gabor Doleviczényi,Robert Kaltenhäuser,Henri Unsenos
Video: Aaron St.Stefan Hinze
Lichtdesign: Marek Lamprecht
Licht: Tilo Schreieck
Ton: Florian Spiegel-Schmidt
Eine Produktion von Samir Akika/Unusual Symptoms, koproduziert durch das Theater im Pumpenhaus Münster. Gefördert durch die Stadt Münster und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.














