D.E.S. – Dubito Ergo Sum

 

Performance, 2011 60´  5 on tour

 

Dubito ergo sum, ich zweifle, also bin ich. In Anlehnung an Descartes' berühmte These unternimmt der Choreograf Morgan Nardi eine künstlerische Recherche über das Prinzip des Zweifelns: Welche Form wird die Zeit haben, wenn nichts sicher ist? Was geschieht, wenn er allen Stimmen seines Körpers Gehör schenkt? Was, wenn er einmal neue Wege beschreitet? Gemeinsam mit dem kenianischen Tänzer Kefa Odhiambo Oiro untersucht er den Verlust von Sicherheit. Mit D.E.S. setzt Morgan Nardi seine Forschung zu philosophischen Grundfragen fort, die er mit a one m(org)an show begonnen hat und stellt sich dieses Mal in einem Duett die Frage nach den Unwägbarkeiten des Lebens.

 

"Diese kleinen Vorlesungen strukturieren das Stück, hier taucht der Nardische Humor auf. ... Im Hintergrund verschwimmen die Porträts der beiden Män¬ner zu einer Einheit, und auch auf der Bühne finden die beiden in asketisches Grau gekleideten Männer zu einem poetischen Duett zueinander." Thomas Hag, NRZ

 

Choreografie, Performance: Morgan Nardi

Regie, Dramaturgie: Alessandro De Vita

Tanz: Kefa Odhiambo Oiro

Musik: Neil Leonard

Sound Design: Idrioema

Visuelle Kunst: Hinrich Gross

 

Eine Produktion von Morgan Nardi, koproduziert durch das tanzhaus nrw und Dance Forum Nairobi, Afrika. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, das Ministerium für familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Kunststiftung NRW und das NRW Kultursekretariat Wuppertal. Unterstützt durch die Residenzprogramme von PACT Zollverein Essen und Körper – International Dance Contemporary Art Center, Neapel, sowie GAI – Association for the Circuit of the Young Italian Artists.