beckett, beer and cigarettes

 

Objektmanipulation / Tanz / Performance, 2007 
60´  6 on tour

 

Ein schlichter Raum, ein Tisch, Stühle und Flaschen, drei Performer und eine Gemeinsamkeit: das Warten. Inspiriert von der Konzentriertheit und vordergründigen Leere von Becketts Warten auf Godot, kreiert Felix Bürkle eine artistische Bewegungsperformance, in der die Situation des Wartens, das Totschlagen von Zeit, den kreativen Raum für drei Darsteller und einen Musiker bildet. Mit Bierkästen und leeren Flaschen treiben sie ihr virtuoses Spiel mit der Zeit und bewegen sich im Grenzbereich verschiedener Realitäten, balancieren in gefährlichen Höhen und jonglieren mit Zerbrechlichem. Alle drei füllen das Warten mit wunderbarer Fantasie. Alltagsgegenstände und Objekte geraten in Bewegung und entwickeln ein Eigenleben. Mit Humor und Intuition für absurde Situationen spannen die Performer den Bogen zu immer surrealer wirkenden Traumbildern, die das Phänomen des Wartens zur eigenen Identität in Bezug setzen.

„Spielerisch balancieren sie auf der Kante zwischen Kontrolle und Verwilderung, zwischen Warten und Tun, Tanz und Zirkus, Poesie und Gefahr.“ (Melanie Suchy, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Konzept und Leitung: Felix Bürkle

Choreografie und Performance: Felix Bürkle, Jannik Elkær Nielsen (Kopenhagen), Niclas Stureberg (Stockholm)

Choreografische Assistenz und Produktionsassistenz: Paulo Guerreiro (Brüssel)

Komposition und Livemusik: Nils Ostendorf (Köln)

Lichtdesign: Lutz Deppe (Berlin)

 

Video: Pipo Tafel (Köln)

Management: Dagmar Beilmann

 

Eine Produktion von Felix Bürkle / starting point in Koproduktion mit dem tanzhaus nrw Düsseldorf und dem Theater op de Markt.
Gefördert von: Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste e.V., Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Stiftung van Meeteren Düsseldorf.
Mit freundlicher Unterstützung: kc nOna, PACT Zollverein/Choreographisches Zentrum NRW
Rechercheresidenz: Centre National de la Danse im Rahmen von IDEE / Carte Blanche, tanzhaus nrw /Düsseldorf (EU Culture Programme 2000)