
Foto: Delphine Claret
CocoonDance inszeniert gesellschaftliche Themenkomplexe als Denkspiele des Narrativen. Mit Bezug auf andere Genres wie Film, Konzert, Literatur, Internet sucht CocoonDance die Erzählform Tanz auszudifferenzieren, spielt mit Strategien des Erzählens, der Verwandlung und der Inszenierung. Je nach Projekt ergänzt sich das Leitungsduo um Tänzer, Musiker, Ausstatter. Kontinuierliche Teamarbeit und eine dramaturgische Ausrichtung begründen die inhaltliche und künstlerische Qualität: „Ausdrucksvermögen, Virtuosität, das Erzählen von kaum Erzählbarem, die Reproduktion von wiederkehrenden Bildern und Obsessionen ziehen den Zuschauer in ihren Bann.“ (Heinz-Dieter Terschüren, Bonner Rundschau)
CocoonDance wurde 2000 anlässlich einer Einladung zum Festival Off Avignon von der Choreografin Rafaële Giovanola und dem Dramaturgen Rainald Endraß gegründet. Die Schweizerin war zunächst Solistin in Turin, bevor sie für acht Jahre von William Forsythe an das Frankfurter Ballett engagiert wurde. Anschließend arbeitete sie mit Pavel Mikuláštiks Choreographischem Theater, zuletzt in Bonn. Seit 2004 bespielt und leitet CocoonDance Company die Sparte Tanz im Bonner theaterimballsaal „mit bewundernswerter Professionalität und internationalen Erfolgen.“ (Bettina Trouwborst, General-Anzeiger Bonn). Die im Spannungsfeld von Theater und Abstraktion entstandenen Projekte touren mittlerweile auf drei Kontinenten und wurden mehrfach mit Preisen, wie zuletzt 2010 mit dem Kulturförderpreis des Kanton Wallis (Schweiz), ausgezeichnet.














