Hundstage
Performance, 2010
60´
11
on tour
Was bleibt, wenn das Reale sich in all seiner Künstlichkeit darbietet? In melancholischer Suche durchqueren die Figuren Tableaus einer chaotischen Welt auf der Suche nach Nähe. Die Figuren scheinen sich, seltsam entrückt, zwischen stilisierter Künstlichkeit und emotionalen Ausbrüchen zu bewegen. Mit ästhetischen Formen und einem unterkühlten Pathos spielend, inszeniert Ben J. Riepe in Hundstage die berauschende Macht der Gefühle. Mit analytischen Blick und ironischen Brüchen konstruierte er das komplexe Gefüge menschlicher Emotionen als Untergangsszenario, als „einen Amoklauf des Einzelnen mit sich selbst“ (Eva-Maria Magel, FAZ).
„Starke sechzig Minuten voll stummer Lust und Gewalt, Ironie und Präzision, deren Verständnis beim Mysterium beginnt, davon mitgerissen zu sein.“
Marcus Hladek, Frankfurter Neue Presse
Choreografie / Konzept: Ben J. Riepe
Mit: Fa-Hsuan Chen, Deborah Gassmann, Hyun-Jin Kim, Simon Hartmann, Benjamin Kahn, Linda Nordström, Daniel Ernesto Müller Torres
Musik: Alex Alves Tolkmitt
Kostüme: Anna Kleihues
Produktionsleitung: Jan Riepe
Produktionsassistenz: Maximilian Linsenmeier
Eine Ben J. Riepe Produktion, koproduziert von: tanzhaus nrw, Düsseldorf, Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt/Main, Station Zuid, Tilburg/NL. Förderer: Ministerpräsident des Landes NRW, Nationales Performance Netzwerk (Die Koproduktionsförderung des NPN wird ermöglicht durch die Kulturstiftung des Bundes), Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf,, Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.














