DRESSING THE CITY UND MEIN KOPF IST EIN HEMD
Stadt-Intervention für den öffentlichen Raum
Outdoor Performance / Installation, 2011
2 h
14
on tour
DRESSING THE CITY UND MEIN KOPF IST EIN HEMD ist der zweite Teil des Projektzyklus' URBAN-CITY-URBAN. Das Verhältnis von Mensch, Kleidung und urbanem Raum steht im Mittelpunkt des Performance-Projekts. Kleidung ist unsere zweite Haut, die Membran zwischen Körper und Raum. Sie verbindet Innen- und Außenwelt und ist zugleich individuelles und öffentliches Statement. Sie ist nonverbales Kommunikationsmittel und liefert Signale, die in unmittelbarem Bezug zu unserer gesellschaftlichen Rolle stehen. Das Thema Kleidung in all seinen Zusammenhängen – seien sie sozial, kulturell, ästhetisch, historisch, religiös oder moralisch – führt ohne Umwege zu Hiesls und Kaisers originärer Ausdrucksform: der sinnlichen Provokation im öffentlichen Raum.
Mitten im Alltagsgeschehen – zehn internationale TänzerInnen und PerformerInnen intervenieren an markanten Stellen in der Stadt. Im Dialog mit den örtlichen Gegebenheiten, ihren Körpern und zahllosen Kleidungsstücken entstehen irritierende, abstrakt-bizarre Bilder. Die künstlerische Kraft dieser intimen Aktions-Installation liegt in der Be- und Ent-Grenzung des Körperlichen, in der spielerischen Ver-Rückung der Realität. Ein transparentes „Sich-Verstricken“ von Mensch, Architektur und Alltag.
„... Kleidung als skulpturales Medium hat auch hier der Dimension Mensch und Raum eine dynamische und zugleich zarte, ja geradezu poetische Kraft verliehen, die zwar im Alltag agierte, jedoch weit über ihn hinaus ausstrahlte.“
Ann-Katrin Günzel,Junge_Kunst
Performer: Armin Biermann, Bernardo Fallas, Ziv Frenkel, Chih-Ying Ku-Gebert, Yuta Hamaguchi, Mack Kubicki, Helena Miko, Aoi Nakamura, Ursula Nill, Alfredo Zinola
Kostüme: Sabine Kreiter
Technik: Andy Semmler
Organisation: Astrid Lutz, Carina Schorn
Konzept, Regie, Choreografie, Installationen:
Angie Hiesl, Roland Kaiser
Eine Angie Hiesl Produktion. Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW; Kunststiftung NRW; Stadt Köln, Fonds Darstellene Künste e.V.














